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Benetzungsprobe

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BenetzungsprobeDie Benetzungsprobe ist Teil der Untergrundprüfung von Beton, bevor dieser verputzt werden soll. Zur Untergrundprüfung zählen optische Prüfung, Wischprobe, Kratzprobe, Benetzungsprobe, CM-Prüfung und Temperaturmessung. Da der Zustand des Putzuntergrundes bei Beton im allgemeinen nach Augenschein und durch Wisch- und Kratzprobe allein nicht ausreichend beurteilt werden kann, ist stets die Benetzungsprobe an mehreren Stellen erforderlich. Dabei wird sauberes Wasser mit einer gut angenässten Deckenbürste gleichmäßig aufgetragen. Perlt das Wasser nach wenigen Minuten vom Beton noch ab oder erfolgt nicht sofort der Umschlag von hell auf dunkel, so kann daraus geschlossen werden auf:

a) Rückstände von Schalungsmitteln,
b) noch feuchten Beton,
c) dichte Sinterhaut,
d) Nachbehandlungsmittel

Maßnahmen:
Eine durch Trennmittel verschmutzte Oberfläche mit Wasser und Bürste unter Zusatz von geeignetem Beton-Reinigungsmittel behandeln und abschließend mit klarem Wasser nachwaschen. Auch Reinigen mit dem Dampfstrahler ist möglich. Vor der Verwendung von Betonkontakt muss eine ausreichende Trocknung erfolgt sein. Bei noch feuchtem Beton ist mit dem Beginn der Putzarbeiten zu warten. Dichte Sinterhaut mit dem Stahlbesen aufrauhen bzw. wundkratzen, evtl. sandstrahlen. Anschließend sind die Flächen mit Betonkontakt vorzubehandeln. (Abbildung:Knauf)

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