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Baugrundverformung

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Baugrundverformung ist ein Begriff aus der Bodenmechanik. Sie bezeichnet die Verformung eines Bodens unter Last. Je nach Bodenbeschaffenheit lässt sich ein Boden bei Belastung mehr oder weniger verformen. Beim Bau eines neuen Gebäudes ist die zu erwartende Bodenverformung mit zu berücksichtigen, da diese eventuell Auswirkungen auf bereits bestehende Gebäude haben kann und auch auf das zu bauende Gebäude selbst. So sind ungleichmäßige oder zu starke Setzungen unbedingt zu vermeiden, da beides zu Schäden am Bauwerk führen kann. Baugrundverformungen können zum Beispiel entstehen, wenn wasserempfindliche Bodenschichten in unterschiedlicher Stärke unterhalb von Fundamenten vorhanden sind. Auch wenn die Fundament in verschiedenen Tiefen gegründet worden sind, kann es zu einer Baugrundverformung kommen. Das Gleiche gilt, wenn unterschiedliche Grundwasserstände unter dem Bauwerk vorhanden sind, wobei der Grundwasserspiegel durch Aufbringen oder Entfernen einer Bodenversiegelung, Geländeeinschnitt (Trassenführung für den Straßenverkehr), Vorflutregulierung, Bepflanzung, Klimabelastung, Flusspegel, Baugruben, Bergbau, usw. beeinflusst wird.

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