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Bandagenverfahren

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Das Bandagenverfahren ist ein Holzschutzverfahren. Es dient hauptsächlich dem Nachschutz im Leitungsnetz stehender Leitungsmasten von Post und Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Auch ähnliche Rundhölzer wie z.B. Hopfensäulen und Ständern von landwirtschaftlichen Gebäuden in Holzmastenbauweise werden mit dem Bandagenverfahren geschützt. Die Bandagen werden um die Rundhölzer gelegt und reichen von ca. 30 cm über der Erdoberfläche bis 50 cm unter der Erdoberfläche. Die Bandagen verhindern somit einen ständigen Erdkontakt und Feuchtigkeitskontakt. In die Bandagenträger aus Schaumstoff oder anderen porösen Kunststoffmassen ist ein Holzschutzmittel eingearbeitet, das nach dem Anlegen der Bandage in das Holz eindringt und dieses schützt. Nach außen ist die Bandage wasserdicht. Damit von oben und unten keine Feuchtigkeit eindringen kann, wird die Bandage dort mit Spezialklebeband abgedichtet.

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