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Als Ausschwimmen bzw. Aufschwimmen wird die sichtbare,
partielle Entmischung eines Beschichtungsstoffes wie z.B. Lack oder Dispersionsfarbe bezeichnet. Das geschieht bei Beschichtungsstoffen, deren Farbton aus mehreren unterschiedlichen Buntpigmenten zusammengesetzt ist, und zwar entweder während der Lagerung oder unmittelbar vor der Filmbildung in der flüssigen Phase. Ursachen dafür sind meist größere Dichteunterschiede zwischen den verwendeten Pigmenten oder die Tendenz zur Bildung sog. „Benard-Zellen" durch Strömungsdifferenzen im Bindemittel. Abhilfemöglichkeiten bestehen durch Erhöhung der Viskosität, Reduzierung der Dichteunterschiede bei den eingesetzten Pigmenten und Maßnahmen zur
Optimierung der Oberflächenspannung durch geeignete Additive.
Ausschwimmerscheinungen treten bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen wesentlich häufiger auf als bei wässrigen, bedingt vor allem durch die größere Beweglichkeit von Einzelkomponenten infolge der im allgemeinen niedrigeren Viskosität im ersteren Fall.
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