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Aufprallgeräusche

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Ist das Wasser aus Waschbecken, Dusche, Waschmaschine oder Badewanne auf dem Weg in die Kanalisation, wird es bekanntlich zu Abwasser. Und dieses verursacht Aufprallgeräusche, wenn es bei Richtungsänderungen auf die Rohrwandungen stürzt. Die Aufprallenergie bringt Rohre zum Schwingen. Dünnwandige Rohre mit geringer Materialdichte, z.B. aus Kunststoff, schwingen dabei stärker als dickwandige Metallrohre, wie z.B. aus Grauguss. Aufprallgeräusche sind neben Armaturengeräuschen, Leitungseigengeräuschen, Füllgeräuschen und Gurgelgeräuschen eine Geräuschquelle bei sanitären Anlagen. Die Aufprallgeräusche sind besonders hoch, wenn senkrechte Rohre auf waagerechte Rohre treffen. Dies sollte vermieden werden. Daher arbeitet man bei Richtungswechseln nicht mit einem rechten Winkel (90 Grad), sondern mit zwei 45-Grad-Umlenkungen. Bei einem rechten Winkel bestünde darüber hinaus die Gefahr von Stauungen oder Nachsaugungen.

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