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Arbeitsfugen entstehen als gewollte Fugen in Bauteilen aus Beton, Stahlbeton oder Spannbeton, wenn frischer Beton gegen eine mehr oder weniger erhärtete Betonlage, also bei zeitlicher Unterbrechung des Betoniervorgangs betoniert wird. Bei Arbeitsfugen die ständig oder zeitweise im Bereich von Grundwasser, Hangwasser oder auch Oberflächenwasser entstehen (z.B. Außenwände aus Ortbeton im Kellerbereich) ist eine sichere wasserundurchlässige Abdichtung der Fuge notwendig. Arbeitsfugen ergeben sich auch, wenn die zu betonierende Fläche oder Höhe des Bauteils ohne Dehnfugenteilung (Dehnfuge) das Betonieren "an einem Stück" nicht zulässt. Da die Bewehrung an der Arbeitsfuge nicht unterbrochen wird, entsteht keine Beeinträchtigung der Standsicherheit der Konstruktion, jedoch sind bei der Ausführung von wasserdichtem Beton zusätzliche Dichtungsmaßnahmen im Bereich der Arbeitsfugen zu treffen.
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