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Akku

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Akkus heißen eigentlich Akkumulatoren und sind wiederaufladbare Zellen. Dazu wird allerdings noch ein Ladegerät benötigt, das je nach Ausführung an das Stromnetz oder an den Zigarettenanzünder im Kraftfahrzeug angeschlossen wird. Im Baubereich findet man Akkus beispielsweise bei Bohrmaschinen oder elektrischen Schraubern. Es gibt unterschiedliche Typen von Akkus, die nach den verwendeten Materialien benannt werden, z.B. Bleiakku, Nickel-Cadmium-Akku oder Lithium-Ionen-Akku. Die Ladungsmenge, die ein Akkumulator speichern kann, wird in Amperestunden (Ah) angegeben und als „Kapazität“ (Nennkapazität) bezeichnet. Diese darf nicht verwechselt werden mit der Kapazität eines Kondensators, die anders definiert ist und in der Einheit Farad (F) angegeben wird. Die beim Akku entnehmbare Kapazität hängt vom Entladeverfahren ab, also vom Entladestrom, von der Entladeschlussspannung des Akkus (der Spannung, bei der die Entladung beendet wird), und selbstverständlich vom Ladezustand. Es sind verschiedene Entladeverfahren üblich, u.a.: Entladung mit konstantem Strom, Entladung über konstanten Widerstand oder Entladung mit konstanter Leistung. Je nach Entladeverfahren besitzt der Akku eine andere Kapazität. In einer aussagekräftigen Angabe der Nennkapazität müssen daher sowohl der Entladestrom als auch die Entladeschlussspannung angegeben werden.

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