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Ablauger

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Mit Ablaugern werden Altanstriche oder Beschichtungen mit Acryl- bzw. Öllacken chemisch so umgewandelt, dass sie gelöst und entfernt werden können. Holz kann durch die Verwendung von Ablauger in seiner Struktur geschädigt werden, wenn es zu lange in dem Laugebad verbringt. Generell gilt, dass man das Ablaugen einem Fachmann überlassen sollte. Dies liegt unter anderem daran, dass sowohl in der Lauge als auch in der Farbe (besonders in der alten) giftige Stoffe enthalten sind. Verwendete Ablaugmittel sind z.B. Salmiakgeist (flüssig), Natronlauge (meist verdickte Abbeizpaste), Kalilauge (wässrige Lösung von Kaliumhydroxid).

Zu beachten ist: Gerbstoffreiche Hölzer wie z.B. Eiche bilden mit alkalischen Abbeizmitteln gerbstoffsaure Salze von meist grauer bis brauner Färbung. Ablaugmittel wirken durch Verseifung fettsäurehaltiger Beschichtungsstoffe wie Ölfarben, Öllacke und Alkydharzlacke. Nicht verseifbare Bindemittel müssen mit lösemittelhaltigen Abbeizmitteln entfernt werden. Derartig verfärbte Hölzer werden wieder aufgehellt durch Neutralisieren mit verdünnten Säuren (Salz-, Essig-, Schwefel- oder Oxalsäuren). Natronlauge greift vor allem Nadelhölzer an, die faserig werden können. Kalilauge schont das Holz dagegen. Beim Neutralisieren alkalischer Abbeizmittel durch Säuren entstehen Salze, die durch Nachwaschen mit Wasser noch zu beseitigen sind.

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