Das Holzlexikon und Holz-ABC mit über 1.000 Suchbegriffen

Dieses umfassende Holzlexikon erklärt über 1.000 Begriffe rund um Holzarten und Holzeigenschaften. Es wird ständig erweitert und erklärt auch Begriffe aus dem Holzhandel, der Holzindustrie und aus dem Handwerk der Tischler und Zimmerleute.

Unseren Usern werden einheimische wie tropische Holzarten, aber auch Holzwerkstoffe erklärt und auch mitgeteilt, was es mit dem „schallern“ auf sich hat. Und dass Palisander nicht gleich Palisander ist, je nachdem, ob er in Indien oder in Südamerika „geerntet“ wird, wie man in der Forstwirschaft sagt, das berichten wir im Holzlexikon ebenfalls. Und natürlich wird auch das Thermoholz als Alternative zu Tropenhölzern beschrieben, dass mehr und mehr auf Deutschlands Terrassen zum Einsatz kommt.

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A- und B-Sortierung Qualitätskriterien zur Unterscheidung der höherwertigen von den weniger hochwertigen Hölzern.
Abachi afrikanisches Holz von gelblich bis gelbgrauem Farbton, wird verwendet als Blindholz, aber auch als Konstruktionsholz für innen, für Leisten, für den Modellbau.
Abarco Südamerikanisches Tropenholz, das dort vor allem in Kolumbien und Venezuela zu finden ist. Der Splint ist hellgrau bis gelblich rosa und etwa 3 bis 6 cm breit. Das Kernholz ist rotbraun und verblasst bei starkem Licht etwas. Nur selten ist es durch unterschiedliche Färbung leicht streifig. Das Holz ist mäßig schwer, der Einschnitt des frischen Holzes verläuft meist ohne Schwierigkeiten. Bei trockenem Holz werden die Werkzeuge aufgrund von Kieseleinlagerungen leicht stumpf. Hobelflächen und Kanten sind von besonderer Glätte. Für Nagelungen und Verschraubungen ist bei Abarco vorzubohren, Verleimungen halten gut. Als Schnittholz wird Abarco für den Innen- und Außenbau verwendet, für Kleinmöbel, Profilbretter, Rahmenhölzer, Leisten, Treppen und Parkett. Als Furnier findet das Holz Anwendung auf Innen- und Außenflächen von Möbeln sowie für Türen und Vertäfelungen.
Abbund Das exakte und systemgerechte Zusammenstellen von zugeschnittenen Balken und Hölzern für die Weiterverarbeitung durch den Zimmermann.
Abfasen siehe Fase
abholzig Abholziges Holz ist fehlerhaftig und geht nicht in die Bauholzverwertung. Gemeint ist insbesondere, dass sich ein Baumstamm in Richtung Baumkrone zu stark verjüngt. Weitere Begriffsdefinition siehe Abholzigkeit.
Abholzigkeit man spricht von Abholzigkeit, wenn sich der Stamm in Richtung Baumkrone zu stark verjüngt ("konische Verjüngung"). In der Stammholzgüteklasse A darf sich der Stamm pro laufendem Meter bis 1 cm bei Nadelholz und bis 2 cm bei Laubholz verjüngen.
abkeilen Abkeilen ist ein Begriff aus dem Fachwerkbau. Und zwar werden dort zum Richten des Fachwerks die nicht vernagelten Zapfen mit Keilen aus Hartholz angepresst. Diese Verbindungsart ist sehr stabil und geht auch wesentlich schneller als das Bohren und Sichern der Verbindung mit einem Holznagel. Zapfen ohne Holznagel müssen lediglich 4 cm lang sein (sonst etwa 7cm), damit vereinfacht sich die Arbeit wesentlich.
ablängen Tischlerbegriff für das Kürzen bzw. Zurechtschneiden von Brettern z.B. mit einer Tischkreissäge.
Abrichthobelmaschine Hobelmaschine für gehobelte Breitflächen und der gehobelten Schmalseite eines Brettes.
Abrissholz Als Abrissholz werden Holzbauteile oder Holzwerkstoffe bezeichnet, die beim Abriss oder der Sanierung eines Gebäudes anfallen und die entsorgt werden müssen. Vor einer Deponierung ist zu prüfen, inwieweit das Material mit schädlichen Substanzen (zum Beispiel Holzschutzmitteln) behandelt wurde.
ABS-Dünnkante Die ABS-Dünnkante ist eine Spezifizierung im Bereich der Kunststoffumleimer, nämlich ein Kantenband mit einer Materialstärke von 0,5 mm. Die geringe Materialstärke ermöglicht es dem Heimwerker oder Tischler, auch feinere Kaschierungen vorzunehmen - etwa für das Verkleiden von Sockelblenden.
ABS-Kante Kunststoff-Umleimer aus Acrylnitril-Butadien-Styrol. ABS-Kanten sind in allen Farben lieferbar und ein beliebter Umleimer für dekor- oder direkt beschichtete Platten.
ABS-Starkkante Die ABS-Starkkante ist eine Spezifizierung im Bereich der Kunststoffumleimer, nämlich ein Kantenband mit einer Materialstärke zwischen 1 und 3 mm.
Absetzsäge Die kleine halbbreite Säge dient zum Absetzen von Zapfen, zum Schneiden von Gehrungen und in der Hauptsache zum Querholzschneiden. Die Absetzsäge hat eine sehr feine Bezahnung. Somit können mit ihr feine Schnitte ausgeführt werden. Die Zähne sind schwach auf Stoß gefeilt. Die Blattlänge beträgt bei Sägeblättern mit Naturangel 700 bis 800 mm und mit Schraubangeln 550 bis 650 mm.
Absperrfurniere Um das Arbeiten des Holzes zu verhindern, werden Absperrfurniere auf die Mittellage von Stab- und Stäbchenplatten, selten auf verleimte Vollholzflächen aufgeleimt.
Abstechstahl Ein Abstechstahl ist ein Werkzeug zur Bearbeitung von Holz auf der Drechselbank. Nachdem das Werkstück mit den übrigen Drechselwerkzeugen in die gewünschte Form gebracht worden ist, wird das nicht benötigte Holz mit dem Abstechstahl abgetrennt. Ein Abstechstahl sollte eine Breite von 2 bis 3 mm und ein Schliff in Form einer Sitzkehle besitzen. So gelangt beim Drehen links und rechts eine Spitze zum Schnitt. Beim Abstechen sticht man höchstens 10 mm tief ein und etwa eine halbe Stahltiefe daneben nochmals, um etwas Spiel zu bekommen. Man sticht wiederum im ersten Einstich weiter und wiederholt es im zweiten Einstich. Dadurch vermeidet man, dass der Stahl durch seitliche Reibung erwärmt wird, klemmt oder verläuft. Vor dem Abstechen ist die Handauflage so tief eingestellt, dass eine gedachte Linie von der oberen Kante des Abstechstahls durch die Mitte des Werkstückes verläuft.
Abziehklinge siehe Ziehklinge.
Afrikanisch Blackwood siehe Grenadill
Afzelia Die afrikanischen Hölzer der Gattung Afzelia, zu denen auch die Doussie zählt, besitzen eine deutlich höherer Härte als Eiche oder Teak. Der Splint ist gelblichgrau und das Kernholz variiert zwischen blaßgelblich und dunkelrotbraun. Der Einschnitt mit Hartmetall bestückten Werkzeugen erfolgt bei kleinen Einstellungen ohne Schwierigkeiten. Für das Nageln, Schrauben und Verkeilen sind Vorbohren bzw. genaue Passungen notwendig. Afzelia-Hölzer sind aufgrund von Härte, Pilzfestigkeit und Stehvermögen besonders für die Vollholzverwendung geeignet. Im Innenbau für Treppen, Handläufe, Parkett, stärker beanspruchte Bekleidungen sowie hoch belastbare Tische, Regale, Platten, Sockel und Gestühl; im Außenbau für Türen, Tore, Fenster, Gartenmöbel, Zäune und Brückenbeläge; außerdem für gärtnerischen Bedarf, Radrennbahnen und Fußböden sowie für spezielle Geräteteile und chemische Behälter.
Ahorn Die europäischen Ahornarten des Berg- und Spitzahorns wachsen in Mittel- und Südosteuropa. Ahornholz verfügt über eine helle, fast weißliche Farbe und läßt sich gut polieren, beizen und durchfärben. Ahorn wird oft für Ausstattungszwecke im Möbel- und Innenausbau verwendet und kommt als Kontrastholz zu dunklen Möbeln und in Kombination mit Farbe zum Einsatz.
Akkuschrauber Ein Akkuschrauber ist ein elektrischer Schrauber, der ohne Kabel auskommt. Ist keine Steckdose in der Nähe (z.B. im Garten) entfällt das lästige Hantieren mit Verlängerungskabeln oder Kabeltrommeln. Bohren gehört bei den meisten Akkuschraubern mittlerweile zum Repertoire. Auch Akku-Bohrschrauber mit Schlagfunktion haben die meisten Hersteller in ihrem Programm. Ein wesentlicher Punkt eines Akkuschraubers ist natürlich der Akku. Er sollte eine hohe Speicherkapazität besitzen und lange halten. Standard sind noch Nickel-Cadmium (NiCd)-Akkus. Sie werden in großen Stückzahlen hergestellt und sind daher vergleichsweise preiswert. Bei der Aufladung sollte stets ein voller Zyklus eingehalten werden, da sonst die Kapazität nachläßt. Eintausend bis zweitausend Ladungen sind mit einem Nickel-Cadmium-Akku möglich. Besser sind Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Akkus: bei gleicher Leistung benötigen sie ein um ein Drittel geringeres Volumen und ein Fünftel weniger Gewicht. Außerdem sind sie über 5000-mal wieder aufladbar und unempfindlich gegen Tiefentladung. Eine Wiederaufladung ist in jedem Ladzustand ohne Kapazitätverlust möglich.
Akustikdecken Akustikdecken sind leichte Deckenbekleidungen und Unterdecken, die die auftretenden Schallwellen in möglichst hohem Maße absorbieren und eine Schallreflexion nur bedingt zulassen. Man unterscheidet verschiedene Arten von Akustikdecken. Zum einen verwendet man poröse Decklagenelemente aus schallschluckenden, offenporigen, homogenen Materialien wie Holzwolleleichtbauplatten, Leichtspanakustikplatten oder Mineralfaserplatten. Zum anderen kommen perforierte Decklagenelemente aus gelochten Trägerschalen mit hinterlegtem Schallschluckmaterial zum Einsatz. Auch auf Fuge angeordnete Decklagenelemente mit aufgelegtem Schallschluckmaterial und unterseitig schwarzer Vlieskaschierung werden, können Bestandteil einer Akustikdecke sein.
Akustiklaminat Akustiklaminat ist die Bezeichnung für einen Laminat-Boden, der mit schalldämmenden Materialien ausgestattet worden ist, um den Trittschall zu dämpfen. Solche Materialien können Akustikmatten sein, die auf die Unterseite des Bodenbelags aufgeklebt worden sind. Es kann sich aber auch um spezielle schalldämpfende Materialien handeln, die als Zwischenschicht in den Belag eingebracht worden sind. Die Hersteller versprechen eine Minderung des Trittschalls um 12 bis 20 dB. Gleichzeitig soll bei Verlegung des sog. Akustiklaminats eine Trittschalldämmfolie bzw. -matte überflüssig werden.
Allergikerhaus Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Umso wichtiger ist es, dass man sich zumindest in den eigenen vier Wänden beschwerdefrei aufhalten kann. Da es so viele allergieauslösende Stoffe gibt und jeder Mensch anders reagiert, kann man auch nicht von dem Haus für Allergiker sprechen. Jedes Haus muß individuell auf seine Bewohner abgestimmt werden. Was auf alle Fälle Bestandteil eines Allergikerhauses sein sollte, ist eine mechanische Wohnraumlüftung. Sie sorgt dafür, dass die Pollen draußen bleiben und Schimmelbildung verhindert wird. Beides kann Auslöser für Allergien sein. Auch bestimmte (natürliche) Stoffe im Holz (vor allem harzreichem Holz), können Ursache für eine allergische Reaktion sein. Wer gegen Hausstaub allergisch ist, muß dafür sorgen, dass sich die Hausstaub-Milben nicht zu stark ausbreiten. Auch Staubaufwirbelungen sind für den Hausstaub-Allergiker Gift.
Altbaufenster Altbaufenster ist ein Begriff aus dem Holzfensterbau speziell für Fenster, die originalgetreu nachgebaut und in Altbauten, insbesondere in denkmalgeschützte Häuser, eingebaut werden. Dabei müssen aber die Fensterbauer das Kunststück fertig bringen, die "alten neuen Fenster" so zu konstruieren, dass sie der Energieeinsparverordnung gerecht werden. Allgemein betrachtet sind Altbaufenster alle Fenster in Altbauten.
Altdeutscher Verband Beim Altdeutschen Verband sind wie beim Englischen Verband die Parkettstäbe parallel und versetzt zueinander angeordnet. Der Unterschied liegt darin, dass die Stäbe doppelt nebeneinander gelegt werden. An den Kopfstößen wird ein verkürzter, um 90 Grad gedrehter Stab dazwischen verlegt, wodurch ein Flechtmuster entsteht. Verwendet man hierfür eine andere Holzart, lassen sich besonders reizvolle Wirkungen erzielen. Beim Burgunder Verband bilden zwei Stäbe den Zwischenraum.
Altholz Altholz ist zum einen ein Holz, das schon einmal für Bau- oder Möbelzwecke verbaut worden war und nach einem Aufarbeitungsprozess wieder verwendet wird. Zum anderen wird der Begriff "Altholz" aber auch für gebrauchtes Holz verwendet, das nicht mehr brauchbar ist, weil es durch Schädlingsbefall, chemische oder mechanische Einflüsse geschädigt ist. Man muss also genau unterscheiden, von welcher Art von Altholz gerade gesprochen wird. Bei wiederverwendbarem Altholz liegt es auf der Hand, solches Holz als Antikholz zu bezeichnen - aber dieser Begriff ist für Keloholz geprägt worden. Jedenfalls wird Altholz, wenn es z.B. für den Bau eines Blockhauses wieder verwendet werden soll, unter Wasserdampf ausgekocht, dann luftgetrocknet und schließlich per Kammertrocknung auf die vorgesehene Restfeuchte gebracht. Trotz des Auskochens verändert sich die Holzstruktur nicht. Es entstehen keine Risse und das Holz arbeitet auch nicht mehr, da die Holzzellen eine stabile Form angenommen haben. Das so gewonnene Altholz kann gefräst, gedrechselt oder gehobelt werden. Das Ergebnis hinterlässt in jedem Fall einen besonders edlen und warmen Eindruck.
Amarant Das in Süd- und Zentralamerika heimische Holz besticht durch eine prächtige purpurrote bis violette Farbe, das Splintholz ist weisslich. Das Holz ist sehr hart, dicht und spröde. Es lässt sich gut Bearbeiten, messern und spalten. Das Holz schwindet kaum und ist im Freien wie im Wasser sehr dauerhaft. Verwendet wird es als Furnierholz, im Musikinstrumentenbau, für Möbel, im Innenausbau und für Einlegearbeiten. Auch im Brücken-, Wasser- und Schiffsbau ist Amarant im Einsatz.
Amarillo-Buchsbaum spezielles Holz aus der Gegend um Amarillo/Texas. Aus diesem Holz werden vor allem hochwertige Konzert-Xylophone gefertigt.
Amboina Maser Amboina Maser wächst in Strauchform in Südostasien, Kamerun und Nigeria. Die Holzfarbe ist purpurbraun bis lederfarbig. Ein besonderes Merkmal sind die dicht aneinandergereihten Masern und die ziemlich grob und zerstreut angeordneten Gefäße. Das ziemlich harte Holz ist feinfaserig, dicht und fest. Es lässt sich gut bearbeiten, messern, schnitzen und drehen. Verwendet wird es als Messerfurnier für exklusive Möbel oder in massiver Form für Pfeifenköpfe und Kunstgegenstände.
American Tulipwood Nordamerikanische Sorte des auch in Australien, Südostasien und Südamerika verbreiteten Tulpenbaums, der seinen Namen den tulpenartigen Blüten verdankt, siehe auch unter Whitewood.
Andreaskreuz In den Gefachen eines Fachwerkhauses sieht man oft das fachwerk-typische Andreaskreuz. Es hat nicht nur stabilisierende, sondern auch dekorative Zwecke. In Konstruktionen aus einzelnen Stäben mit gelenkigen Verbindungen müssen rechteckige Formen durch schräge Stäbe ausgesteift werden, damit sie sich nicht verformen können. Wenn die aussteifenden Bauteile nur Zugkräfte aufnehmen können (z. B. Stahlseile) oder nur Druckkräfte (z. B. traditionell verbundene Holzbalken), dann können durch eine Aussteifung in Form des Andreaskreuzes alle Horizontalkräfte in der Ebene des Elementes aufgenommen werden. Das Andreaskreuz hat aber auch schmückenden Charakter und wird manchmal nur in zweiter Linie oder gar nicht zur Aussteifung des Gebäudes benötigt. Eine Ausschmückung in Form eines Andreaskreuzes findet sich häufig in Brüstungsgefachen unterhalb der Fenster der oberen Stockwerke. Sind die Balken geschweift, wird auch von einem Feuerbock gesprochen. Hauptsächlich in Fachwerkhäusern des 19. Jahrhunderts wurden auch geschosshohe Gefache mit Andreaskreuzen in hoher gestreckter Form ausgeführt.
Angélique Diese Holzart hat ihre Heimat im nördlichen Teil von Südamerika in Brasilien, Guyana und Surinam. Der Splint ist am frischen Holz hellgrau, später gelblich bis hellbraun. Das Kernholz ist deutlich abgesetzt, rosa bis hellrötlich braun, vereinzelt auch mit dunkleren Streifen. Angélique gehört zu den wenigen Holzarten, die wegen ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen holzzerstörende Tiere des Meerwassers eine Sonderstellung einnehmen. Wegen seiner Härte muß das Holz mit Hartmetallwerkzeugen bearbeitet werden. Verwendet wird es im Außenbau beispielsweise für Verbretterungen, Tore, Fenster, Türen sowie für Beläge auf Rampen, Stegen, Pontons und Brücken. Im Innenausbau wird es für Treppen und Parkett, im Bootsbau für Spanten, Beplankungen und Decks (riftgeschnitten) sowie für den chemischen Behälterbau verwendet. Auch ein Verwendung als Sperrholz für besondere Beanspruchungen im Boots und Containerbau ist möglich.
Aningre blanc Dieses Holz ist in Liberia, der Elfenbeinküste oder Ghana beheimatet. Splint und Kernholz im frischen Zustand meist gelblich grau und ohne deutliche Begrenzung. Bei der Trocknung und bei der Furnierherstellung in den hellen Partien oft gelblich, rosa bis rosagrau, dabei an Schnittstellen und Rissen leicht durch Einlauf grau bis blaß rotbraun verfärbend. Aningre ist in seiner Anwendung auf Möbel und den Innenausbau beschränkt. Als Vollholz wird es im Gestellbau für Sitzmöbel, stark profilierte oder geschnitzte Möbelteile und für Leisten eingesetzt. Im Innenausbau wird es auch wegen der guten Kantenfestigkeit für Fußleisten, Türfutter, Bekleidungen sowie als Profilbrett für Decken- und Wandbekleidungen verwendet. Als Furnier wird es in Naturfärbung, gebeizt, durchgefärbt oder bedruckt als Austauschholz für Nußbaum (Black Walnut), in blaß rosa Qualitäten für Kirschbaum oder für helle Hölzer, wie Birke oder Ahorn, verarbeitet.
Ankerbalken Ein Ankerbalken ist ein in Längsrichtung einer Mauer eingemauerter starker Holzbalken zur Versteifung bzw. "Verankerung" des Mauerwerks. Ankerbalken fanden vor allem im Hochmittelalter Verwendung. Er wurde im historischen Holzbau mit Zapfenschloss und Keil oder mit einer Kammverbindung angeschlossen. Das Balkenschloss ragt über die Außenwand hinaus und muss daher unbedingt mit einem Wetterschutz versehen werden. Ankerbalken nehmen die horizontalen Zugkräfte auf.
ankohlen Im historischen Holzbau wurden Holzbauteile wie Pfosten oder Maste, die zeitweise in die Erde eingegraben wurden, angekohlt. Das bewirkte einen Schutz vor Fäulnis. Für dauerhafte Bauteile ist das Verfahren jedoch nicht geeignet.
Anschliff Je nach Art des Materials benötigen Bohrer, aber auch Hobel, Drechslerwerkzeuge oder Fräser, damit sie funktionieren einen unterschiedlichen Anschliff. Vollhartmetallbohrer werden je nach Schneidenform im Vierflächenschliff oder Kegelmantelschliff ausgeführt. Steinbohrer bekommen wiederum einen anderen Anschliff als Holzbohrer. Zum Schleifen von Bohrern gibt es spezielle Bohrerschleifmaschinen. Der Anschliff ist ein hochkomplizierte Angelegenheit, für die es früher mit den Werkzeugschleifern eine eigene Berufsgruppe gab.
anschuhen Als "anschuhen" bezeichnet der Zimmermann das Ersetzen von beschädigten oder verloren gegangenen, nicht mehr tragfähigen Holzteilen. Das Ersetzen erfolgt mit den entsprechenden Reparaturverbindungen wie Blattverbindungen oder Stoßverbindungen.
Anstrichbläue Als Anstrichbläue wird die blassblaue bis schwarze Verfärbung des Splintholzes von Nadelbäumen bezeichnet, die von einer Gruppe holzbewohnender Pilze (Ascomycetes oder Fungi imperfecti) hervorgerufen wird. Diese Pilze befallen bereits (natürlich oder künstlich) getrocknetes, dann aber erneut durchfeuchtetes Holz (z.B. Fenster).
Anstrichmittel Als Anstrichstoffe bzw. Anstrichmittel bezeichnet man alle Mittel zur Beschichtung von Oberflächen (Holz, Metall, Mauerwerk, Tapete usw.), sei es zum Schutz oder zur Verschönerung. Zu den Anstrichstoffen zählen Lacke, Lasuren und Farben. Ein Anstrichstoff setzt sich grundsätzlich zusammen aus: Bindemittel, Farbmittel bzw. Pigment, Füllstoff, Lösungsmittel, sowie eventuellen Zusatzstoffen wie Verdickungsmittel, Dispergiermittel und Konservierungsmittel. Anstrichmittel, die Pigmente (Weißpigmente oder Buntpigmente) enthalten, werden als Anstrichfarbe oder Malfarbe bezeichnet.
Anstrichstoff siehe Anstrichmittel.
Antikholz siehe Keloholz
Apfelbaum Das Holz des in Mitteleuropa, Indien, Australien und Nordamerika heimischen Apfelbaums ist rötlichbraun, das Splintholz hellrötlich. Das feine Holz ist hart, dicht, oft drehwüchsig und wiederspänig, schwer spaltbar, stark schwindend und wenig dauerhaft. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen, messern, beizen und polieren. Verwendet wird es als Furnier im Möbelbau, in der Spielzeugindustrie, für die Werkzeugfabrikation, für Drechslerarbeiten und Schnitzereien.
Arbeiten Spannungsvorgänge im Holz, die durch Aufnahme von Feuchtigkeit oder Trocknung entstehen (siehe "Quellung" bzw. "Schwinden").
Arbeitsplatten Arbeitsplatten (auch als "Küchenarbeitsplatten" ein Begriff) sind Spanplatten, die mit einem hochwertigen, wasserabweisenden Schichtstoff bezogen worden sind. Wegen der abgerundeten Kanten spricht man auch von Postforming-Arbeitsplatten (siehe Postforming).
Arve Nadelholz, das in den Gebirgen Europas heimisch ist. Die Farbe des Holzes ist hellrötlich und stark nachdunkelnd, das Splintholz gelblichweiss. Charakteristisch sind die zahlreichen eingewachsenen dunklen Äste. Es ist ein dekoratives Holz, das aus einem Bergrestaurant nicht wegzudenken ist. Arve lässt sich gut bearbeiten, schnitzen, drehen, leicht spalten und ist dauerhaft. Verwendung findet das Holz für Möbel,Decken- und Wandbekleidung sowie Schnitzereien.
Astflickautomat siehe Astlochbohrmaschine.
Astgetrocknetes Holz wenn der gefällte Stamm etwa zwei Monate im Wald verbleibt, um dort 50% seiner Holzfeuchte zu verlieren, spricht man von astgetrocknetem Holz. Dieses ist witterungsbeständiger und neigt weniger dazu, zu reißen, sich zu verdrehen oder zu verwinden. Astgetrocknetes Holz ist wertvoller als kammergetrocknetes Holz. Beim Bau von Blockhäusern ist das von besonderer Wichtigkeit.
Astigkeit man spricht von Astigkeit, wenn Äste im Schnittholz sind.
Astlochbohrmaschine Mit der Astlochbohrmaschine können Äste ausgebohrt, Querholzzapfen hergestellt und Beschläge eingebohrt werden. Astlochbohrmaschinen gibt es in Ständerbauweise oder als Wandmaschine. Sie besitzen in der Regel drei bis fünf Bohrspindeln. Diese können einzeln nach unten und mit einer Feder in die Ausgangslage zurückbewegt werden. Eine Weiterentwicklung stellt der Astflickautomat dar. Dieser bohrt den Ast automatisch aus, spritzt Leim ein und presst anschließend den Zapfen oder Dübel ein.
Astlochstopfen Astlochstopfen sind kleine, runde Holzstückchen, die an Stelle von ausgebohrten Ästen eingesetzt werden, damit eine optisch einwandfrei Oberfläche entsteht. Die Astlochstopfen sind dabei natürlich aus dem selben Holz, wie das zu reparierende Holzbauteil. Nach dem Einsetzen des Astlochstopfen kann die Oberfläche ganz normal weiterbearbeitet werden (gehobelt, geschliffen usw.). Die bearbeitete Stelle ist dann kaum noch zu erkennen.
Aufdoppelung Unter einer Aufdoppelung bzw. Aufsattelung versteht man das Aufnageln, Aufschrauben oder Aufkleben eines Holzteiles auf einen Balken o.ä., um eine zu geringe Aufbauhöhe auszugleichen. Eine Aufdoppelung kann auch beispielsweise bei Dachsparren notwendig sein, um die Tragfähigkeit zu erhöhen.
aufgesattelte Treppen Bei aufgesattelten Treppen werden die Trittstufen rechts und links auf Tragholme aufgesetzt. Die geneigten Tragholme benötigen daher eine waagerechte Auflage. Die waagerechte Auflage kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. Die erste Möglichkeit ist, dass die Tragholme treppenartig ausgeschnitten sind. Die Maße der Wangenausschnitte entsprechen dabei den Steigungshöhen und Auftrittsbreiten der Treppe. Anstatt Tragholmen aus Holz werden auch stufenförmig verschweißte Vierkantstahlrohre als Treppenträger verwendet. Eine weitere Möglichkeit ist, auf die Tragholme Konsolen aufzudübeln. Die Konsolen, auf denen die Trittstufen aufliegen, sind meist schmaler als die Tragholme.Die Trittstufen können auch Stützfüße bekommen. Dann liegt die Trittstufe an der einen Seite auf den Tragholmen und an der anderen Seite auf zwei Stützfüßen. Diese sind auf der unteren Trittstufe befestigt. Die Stützfüße können aus Metall oder Holz sein.
Aufholz siehe Obholz.
Aufklauung Aufklauung bezeichnet eine zimmermannsmäßige Holzverbindung. Eine Aufklauung findet man häufig bei den Sparren von Dächern. Dieser Begriff ist von einem gespreizten zweizehigen Huf abgeleitet, dementsprechend wird bei einer Klaue durch einen Einschnitt das Holzende gespreizt. Bei einer Lagesicherung sind aber oftmals zusätzliche Sicherungen (Holznägel und Eisennägel) notwendig. Von einer Aufklauung spricht man, wenn die Klaue an einem Holzende angebracht wird. Überkreuzen sich Hölzer wird von einer Überklauung gesprochen.
Aufpfropfung siehe Pfropfung.
Aufschiebling Ein Aufschiebling ist ein keilförmiger Sparrenaufsatz im Traufbereich des Daches. Er hat die Aufgabe im Traufbereich die Dachneigung flacher zu gestalten bzw. den Knick zwischen Sparren und Balkenkopf auszugleichen. Dadurch lässt sich das von der Dachfläche strömende Regenwasser oder abrutschenden Schnee leichter in die Dachrinne ableiten. Bei der heute im allgemeinen üblichen Ausbildung eines Sparrendaches mit Betonauflager ist die konstruktive Notwendigkeit für die Anordnung eines Aufschieblings nicht mehr gegeben.
Aufschraubband Aufschraubbänder sind zweiteilige,längliche Möbelbänder, die zur Gruppe der Bewegungsbänder zählen. Sie können gerade oder gekröpfte Lappen aufweisen. Solche mit geraden Lappen werden für stumpf einschlagende Türen verwendet,die mit Kröpfung für überfälzte Türen. Für besonders schwere Türen sind die Bänder zusätzlich mit Tragzapfen ausgestattet. Die Bänder werden auf das betreffende Möbelteil aufgeschraubt. Aufschraubbänder sind meist aus Flachstahl geschmiedet, an den Aufhängeösen gerollt und zeichnen sich dadurch durch eine hohe Festigkeit und Tragfähigkeit aus. Sie sind meist nur noch bei der Restaurierung alter Bausubstanz üblich, sie wurden gänzlich von versenkten, bzw. eingelassenen Bändern, wie Einstemmband, Einbohrband oder Fitschenband abgelöst.
Aufschraubscharnier Das Aufschraubscharnier ist ein universell einsetzbares Scharnier, das überall dort angeschraubt werden kann, wo keine Bohrung für ein Topfscharnier möglich ist. Die Montage geht leicht von der Hand, Bohrungen sind nicht notwendig. Der Handel hält Aufschraubscharniere mit oder ohne Feder für verschiedene Anschlagarten bereit.
Aufsparrendämmung siehe Vollflächendämmung.
Auftritt Auftritt bezeichnet im Treppenbau die die Tiefe der Stufe, also Vorderkante bis Vorderkante der nächsten Stufe. Eine Treppe lässt sich nur dann bequem begehen, wenn die Breite des Auftritts genügend groß sowie bei allen aufeinanderfolgenden Stufen gleichmäßig breit und das Steigungsverhältnis nach der Treppenformel ausgelegt ist.
Augung Als Augung wird eine Zeichnung von Holz bzw. des Furniers bezeichnet, die an eine Auge erinnert. Eine Augung ist speziell bei Vogelaugenahorn zu finden.
Ausbleichen Ausbleichen ist ein Sammelbegriff für Farbveränderung an Beschichtungen, Textilgeweben und Holz durch starke Belichtung, vor allem durch Sonnenlicht. Um Holz vor Ausbleichung zu schützen, gibt es Mittel mit sogenanntem UV-Filter. Bereits ausgeblichenes, unbehandeltes Holz kann mit verschiedenen Ölen wieder die ursprüngliche Farbe zurückgegeben werden. An Fassaden ist, hauptsächlich an südlich ausgerichteten Flächen mit viel Sonnen, häufig ein frühzeitiges und/oder übermäßige Ausbleichen des Anstrichfarbtons zu beobachten.
Ausbluten Ausbluten ist ein Begriff aus der Holzwirtschaft und dem Tischlerhandwerk. Er bezeichnet die Eigenschaft vieler frisch geschnittener Holzarten, im Holz enthaltene Holzinhaltsstoffe wie z. B. das Tannin abzusondern. Ausblutungen können zu Verfärbungen führen und das Beizen, Lasieren oder Lackieren des Holzes beeinträchtigen.
Außensperrholz Außensperrholz ist speziell verleimtes Sperrholz für den Außenbereich oder für Nassräume. Es ist heißwasserfest verleimt, begrenzt wetterfest und hat die Verleimungsart AW 100 (AW heisst außen wetterfest verleimt). Nur für den Innenbereich hingegen ist Innensperrholz geeignet.
Ausformung man spricht von "ausformen", wenn Bäume entrindet, auf Länge eingeschnitten und nach Stammdurchmesser sortiert werden.
Ausgleichsfeuchte Holz hat die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und abzugeben. Das Volumen verändert sich, das Holz schwindet und quillt. Dies geschieht bei Änderung der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit. Mit der Zeit nimmt das Holz auch einen anderen Wert an. Die dem jeweiligen Klima angepaßte Holzfeuchte ist die Ausgleichsfeuchte des Holzes.
Aussenfurniere Außenfurniere sind Deckfurniere. Benannt werden sie nach ihrem Verwendungszweck, wie beispielsweise für Außenflächen von Möbeln.
ausspänen Unter Ausspänen wird das Verschließen von Rissen in Holzbauteilen verstanden. Die Risse entstehen durch Nachtrocknen des Bauteils und werden mit Holzspänen des gleichen Holzes verschlossen. Diese Holzspäne müssen besonders trocken und möglichst aus Kernholz handgespalten sein. Auch mit etwas weicherem Holz, das sich dem Riss anpasst, ist ein Ausspänen möglich. Will man es perfekt machen, ist das Ausspänen eine langwierige Arbeit, muss doch das einzusetzende Holzteil individuell geschnitzt und angepasst werden. Schwierig ist es, wenn die Holzrisse nicht sehr gerade verlaufen. Die Ausspänungen sollten so eingepasst werden, dass sie fest sitzen durch leichtes Anschlagen. Außen muss der Holzspan ebenbündig sein, straffe Presswirkung ist nicht notwendig.
Ausstellladen Der Ausstellladen ist eine Sonderform des Klappladens. Dabei kann die Füllung, die aus Lamellen, einer Holzkassette oder einer sonstigen Konstruktion bestehen kann, "ausgestellt", also in Kippstellung gebracht werden. Wie bei einem Fenster in Kippstellung, dient auch der ausgestellte Klappladen dazu, eine Dauerbelüftung zu gewährleisten. Dies wird beim sog. Jalousieladen sowieso schon erreicht. Ist die Füllung bei einem Ausstellladen identisch mit der eines Jalousieladens, wird sozusagen ein Optimum an Belüftung erreicht bei gleichzeitigem Sichtschutz von außen nach innen.
Austauschholz Austauschholz ist eine im Holzhandel und im Tischlerhandwerk übliche Bezeichnung für Holzarten, die einer anderen Holzart in Struktur und Härte ähneln und desweiteren ähnlich aussehen oder durch Beizen ähnlich gemacht werden können. Typische Austauschhölzer für die Douglasie sind zum Beispiel die Kiefer oder die Lärche. Austauschhölzer werden besonders in der Möbelindustrie eingesetzt, wenn die "ausgetauschten" Hölzer wesentlich preiswerter sind, als die echten Hölzer, deren Optik nachempfunden werden soll.
Axt Dass die Axt im Haus den Zimmermann erspart, weiss jedes Kind. Doch Äxte werden von den Zimmerleuten selten verwendet, sie schlagen mit dem Zimmermannsbeil zu. Die heute üblichen Äxte sind neben der "Haushaltsaxt" die "Spaltaxt", die Iltisaxt, Äxte in verschiedenen Formen, wie sie in der Forstwirtschaft (nur noch selten) zum Fällen benutzt werden und die Stichaxt. Eine Sonderform ist die zweischneidige Axt mit unterschiedlich breiten Schneiden.
Azobe Azobe, auch Bongossi genannt, gehört zu den besonders schweren sowie harten Hölzern Westafrikas und zu den weniger Arten, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Holzschädlinge, häufig auch gegen solche im Meerwasser, aufweisen. Der Splint ist grau bis blaß braun, das Kernholz ist rotbraun mit leicht violetter Tönung, später schokoladenbraun nachdunkelnd. Ungeschützt im Freien vergraut es oberflächlich. Wegen der besonders hohen Dauerhaftigkeit im Wasser und im sehr feuchten Untergrund zählt es zu den bekanntesten Hölzern im Wasser- und Deichbau, wie zum Beispiel für Schleusen, Brücken oder Spundwände. In Werkshallen oder in Versammlungsräumen kann Azobe auch als Holzpflaster verwendet werden. Die hohen Festigkeitswerte ermöglichen sogar die Verwendung anstatt von Beton oder Metallen.
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