Holz und Furniere in Wort und Bild



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Abarco (Jequitibá) (Cariniana Pyriformis)

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Südamerikanisches Tropenholz, das dort vor allem in Kolumbien und Venezuela zu finden ist. Der Splint ist hellgrau bis gelblich rosa und etwa 3 bis 6 cm breit. Das Kernholz ist rotbraun und verblasst bei starkem Licht etwas. Nur selten ist es durch unterschiedliche Färbung leicht streifig. Das Holz ist mäßig schwer, der Einschnitt des frischen Holzes verläuft meist ohne Schwierigkeiten. Bei trockenem Holz werden die Werkzeuge aufgrund von Kieseleinlagerungen leicht stumpf. Hobelflächen und Kanten sind von besonderer Glätte. Für Nagelungen und Verschraubungen ist bei Abarco vorzubohren, Verleimungen halten gut. Als Schnittholz wird Abarco für den Innen- und Außenbau verwendet, für Kleinmöbel, Profilbretter, Rahmenhölzer, Leisten, Treppen und Parkett. Als Furnier findet das Holz Anwendung auf Innen- und Außenflächen von Möbeln sowie für Türen und Vertäfelungen.

Abarco
 

Afrormosia (Pericopsis elata)

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Afrormosia findet man in Afrika an der Küste Guineas, von Zaire bis zur Elfenbeinküste und vor allem in Ghana. Das Holz des bis zu 50 Meter hohen Baumes hat einen bräunlich bis olivfarbenen Kern und weisses Splintholz. Das Holz ist hart, dicht und feinfaserig. Es lässt sich gut verarbeiten, schäken, drehen und polieren. Das Furnierholz des Afrormosia wird vor allem für Innenausbau und Möbelherstellung verwendet. Als Konstruktionsholz braucht man Afrormosia im Innen- und Außenbereich, Sitzmöbel, Türen, Treppen oder Parkett.

Afrormosia
 

Afzelia

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Die afrikanischen Hölzer der Gattung Afzelia, zu denen auch die Doussie zählt, besitzen eine deutlich höherer Härte als Eiche oder Teak. Der Splint ist gelblichgrau und das Kernholz variiert zwischen blaßgelblich und dunkelrotbraun. Der Einschnitt mit Hartmetall bestückten Werkzeugen erfolgt bei kleinen Einstellungen ohne Schwierigkeiten. Für das Nageln, Schrauben und Verkeilen sind Vorbohren bzw. genaue Passungen notwendig. Afzelia-Hölzer sind aufgrund von Härte, Pilzfestigkeit und Stehvermögen besonders für die Vollholzverwendung geeignet. Im Innenbau für Treppen, Handläufe, Parkett, stärker beanspruchte Bekleidungen sowie hoch belastbare Tische, Regale, Platten, Sockel und Gestühl; im Außenbau für Türen, Tore, Fenster, Gartenmöbel, Zäune und Brückenbeläge; außerdem für gärtnerischen Bedarf, Radrennbahnen und Fußböden sowie für spezielle Geräteteile und chemische Behälter.

Afzelia
 

Ahorn (Acer sp.)

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Die europäischen Ahornarten des Berg- und Spitzahorns wachsen in Mittel- und Südosteuropa. Ahornholz verfügt über eine helle, fast weißliche Farbe und läßt sich gut polieren, beizen und durchfärben. Ahorn wird oft für Ausstattungszwecke im Möbel- und Innenausbau verwendet und kommt als Kontrastholz zu dunklen Möbeln und in Kombination mit Farbe zum Einsatz.

Ahorn
 

Amarant (Peltogyne venosa)

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Das in Süd- und Zentralamerika heimische Holz besticht durch eine prächtige purpurrote bis violette Farbe, das Splintholz ist weisslich. Das Holz ist sehr hart, dicht und spröde. Es lässt sich gut Bearbeiten, messern und spalten. Das Holz schwindet kaum und ist im Freien wie im Wasser sehr dauerhaft. Verwendet wird es als Furnierholz, im Musikinstrumentenbau, für Möbel, im Innenausbau und für Einlegearbeiten. Auch im Brücken-, Wasser- und Schiffsbau ist Amarant im Einsatz.

Amarant
 

Amboina Maser (Flindersia ambrinensis)

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Amboina Maser wächst in Strauchform in Südostasien, Kamerun und Nigeria. Die Holzfarbe ist purpurbraun bis lederfarbig. Ein besonderes Merkmal sind die dicht aneinandergereihten Masern und die ziemlich grob und zerstreut angeordneten Gefäße. Das ziemlich harte Holz ist feinfaserig, dicht und fest. Es lässt sich gut bearbeiten, messern, schnitzen und drehen. Verwendet wird es als Messerfurnier für exklusive Möbel oder in massiver Form für Pfeifenköpfe und Kunstgegenstände.

Amboina Maser
 

American Tulipwood (Liriodendron tulipifera)

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Tulipwood ist eines der am weitest verbreiteten Laubhölzer Ostamerikas. Das Splintholz des America Tulipwood ist weiß bis gelblich, das Kernholz hellbraun bis hellgrün, manchmal sogar violett gestreift. Durch seine weiche, ebenmäßige Faser, hat Tulipwood eine einheitliche Struktur und eignet sich hervorragend zur maschinellen Verarbeitung. Außerdem wird dieses Holz aufgrund seiner Geschmacksneutralität häufig in der Verpackungsindustrie verwendet. Aber auch im Bereich der Innenausstattung findet Tulipwood immer wieder Verwendung. Charakteristisch für Tulipwood ist, dass es sehr leicht ist. Trotzdem handelt es sich um ein sehr hartes und relativ steifes Holz, was nach seiner Trocknung eine hohe Stabilität aufweist.

American Tulipwood
 

Angélique (Dicorynia guianensis)

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Diese Holzart hat ihre Heimat im nördlichen Teil von Südamerika in Brasilien, Guyana und Surinam. Der Splint ist am frischen Holz hellgrau, später gelblich bis hellbraun. Das Kernholz ist deutlich abgesetzt, rosa bis hellrötlich braun, vereinzelt auch mit dunkleren Streifen. Angélique gehört zu den wenigen Holzarten, die wegen ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen holzzerstörende Tiere des Meerwassers eine Sonderstellung einnehmen. Wegen seiner Härte muß das Holz mit Hartmetallwerkzeugen bearbeitet werden. Verwendet wird es im Außenbau beispielsweise für Verbretterungen, Tore, Fenster, Türen sowie für Beläge auf Rampen, Stegen, Pontons und Brücken. Im Innenausbau wird es für Treppen und Parkett, im Bootsbau für Spanten, Beplankungen und Decks (riftgeschnitten) sowie für den chemischen Behälterbau verwendet. Auch ein Verwendung als Sperrholz für besondere Beanspruchungen im Boots und Containerbau ist möglich.

Angélique
 

Aningre blanc (Aningeria robusta)

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Dieses Holz ist in Liberia, der Elfenbeinküste oder Ghana beheimatet. Splint und Kernholz im frischen Zustand meist gelblich grau und ohne deutliche Begrenzung. Bei der Trocknung und bei der Furnierherstellung in den hellen Partien oft gelblich, rosa bis rosagrau, dabei an Schnittstellen und Rissen leicht durch Einlauf grau bis blaß rotbraun verfärbend. Aningre ist in seiner Anwendung auf Möbel und den Innenausbau beschränkt. Als Vollholz wird es im Gestellbau für Sitzmöbel, stark profilierte oder geschnitzte Möbelteile und für Leisten eingesetzt. Im Innenausbau wird es auch wegen der guten Kantenfestigkeit für Fußleisten, Türfutter, Bekleidungen sowie als Profilbrett für Decken- und Wandbekleidungen verwendet. Als Furnier wird es in Naturfärbung, gebeizt, durchgefärbt oder bedruckt als Austauschholz für Nußbaum (Black Walnut), in blaß rosa Qualitäten für Kirschbaum oder für helle Hölzer, wie Birke oder Ahorn, verarbeitet.

Aningre blanc
 

Apfelbaum (Pinus malus)

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Das Holz des in Mitteleuropa, Indien, Australien und Nordamerika heimischen Apfelbaums ist rötlichbraun, das Splintholz hellrötlich. Das feine Holz ist hart, dicht, oft drehwüchsig und wiederspänig, schwer spaltbar, stark schwindend und wenig dauerhaft. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen, messern, beizen und polieren. Verwendet wird es als Furnier im Möbelbau, in der Spielzeugindustrie, für die Werkzeugfabrikation, für Drechslerarbeiten und Schnitzereien.

Apfelbaum
 

Arve (Pinus cembra)

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Nadelholz, das in den Gebirgen Europas heimisch ist. Die Farbe des Holzes ist hellrötlich und stark nachdunkelnd, das Splintholz gelblichweiss. Charakteristisch sind die zahlreichen eingewachsenen dunklen Äste. Es ist ein dekoratives Holz, das aus einem Bergrestaurant nicht wegzudenken ist. Arve lässt sich gut bearbeiten, schnitzen, drehen, leicht spalten und ist dauerhaft. Verwendung findet das Holz für Möbel,Decken- und Wandbekleidung sowie Schnitzereien.

Arve
 

Ash (Fraxinus spp)

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Dieses Laubholz aus dem Osten der USA ähnelt im Aussehen der europäischen Esche. Der Splint ist hell bis fast weiß, das Kernholz variiert von graubraun bis hellbraun, auch blaßgelb mit braunen Streifen. Im allgemeinen ist das Holz geradfaserig mit einer gleichmäßigen groben Struktur. Ash läßt sich gut maschinell bearbeiten, ist gut zu nageln, zu schrauben und zu verleimen. Es hat sehr gute Festigkeitswerte, eine ausgezeichnete Druckfestigkeit und läßt sich unter Dampf gut biegen. Verwendung findet American Ash für Möbel, Fußböden, Türen, hochwertige Tischlerarbeiten und Leisten sowie Werkzeuggriffe und Drechslerarbeiten.

Ash
 

Aspen (Populus tremuloides)

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Aspen ist ein in den ganzen USA verbreitetes Laubholz. Es besitzt einen weißen Splint, der ins hellbraune Kernholz übergeht, wobei der Unterschied gering ist. Das Holz hat eine feine, gleichmäßige Struktur und ist geradfaserig mit einer geringen Biegefestigkeit und Steifigkeit und einer mittleren Druckfestigkeit. Aspen spaltet nicht beim Nageln und lässt sich gut maschinell bearbeiten. Zudem ist es leicht zu drechseln, bohren und schleifen. Aspen ist eine echte Pappel und besitzt daher ähnliche Merkmale und Eigenschaften wie Cottonwood und europäische Pappel. Verwendet wird das Holz beispielsweise für Türen, Leisten, Bilderrahmen und Spielzeug. Wichtige Spezialzwecke sind Saunalatten wegen der niedrigen Hitze-Leitfähigkeit und Eßstäbchen.

Aspen
 

Azobe (Bongossi) (Lophira alata)

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Azobe, auch Bongossi genannt, gehört zu den besonders schweren sowie harten Hölzern Westafrikas und zu den weniger Arten, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Holzschädlinge, häufig auch gegen solche im Meerwasser, aufweisen. Der Splint ist grau bis blaß braun, das Kernholz ist rotbraun mit leicht violetter Tönung, später schokoladenbraun nachdunkelnd. Ungeschützt im Freien vergraut es oberflächlich. Wegen der besonders hohen Dauerhaftigkeit im Wasser und im sehr feuchten Untergrund zählt es zu den bekanntesten Hölzern im Wasser- und Deichbau, wie zum Beispiel für Schleusen, Brücken oder Spundwände. In Werkshallen oder in Versammlungsräumen kann Azobe auch als Holzpflaster verwendet werden. Die hohen Festigkeitswerte ermöglichen sogar die Verwendung anstatt von Beton oder Metallen.

Azobe (Bongossi)
 

Bangkirai

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Tropisches Holz von erheblichem Gewicht und großer Härte. Wird in Bereichen mit hoher Beanspruchung eingesetzt, z.B. zur Deckung von Brücken. Zunehmend findet das dunkel-rötliche Holz Verwendung im Gartenbereich als Terrassenbelag oder für Sichtzäune, weil ihm - ähnlich wie Teak - Regen wenig anhaben kann.

Bangkirai
 

Basswood (Tilia americana)

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Diese Laubholzart ist im Osten der USA, insbesondere im Norden und in den Großen Seen-Staaten, weit verbreitet. Der Splint von Basswood ist gewöhnlich sehr breit und creme-weiß. In Richtung des Kernholzes geht die Farbe ins blaßgelbe bis rötlichbraune über. Das Holz läßt sich gut maschinell bearbeiten, auch leicht mit Handwerkszeugen, weshalb es sehr gerne für Schnitzarbeiten verwendet wird. Zudem ist es leicht zu nageln, zu schrauben und recht gut zu verleimen. Basswood besitzt niedrige Festigkeitswerte und ist leicht und weich. Außer für Drechsler- und Schnitzarbeiten wird es für Möbel, Modellbau, Innenausbau und Musikinstrumente verwendet. Ein wichtiger Spezialzweck sind Jalousien.

Basswood
 

Beech (Fagus grandifolia)

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Laubholz, das vor allem im Osten der USA verbreitet ist. Das Splintholz von Beech ist weiß mit einer roten Tönung, während das Kernholz hell bis dunkelbraun ist. Im Vergleich zur europäischen Buche tendiert die amerikanische Buche dazu, etwas dunkler und weniger gleichmäßig auszufallen. Es läßt sich mit den meisten Werkzeugen maschinell und mit der Hand bearbeiten. Das schwere, harte und feste Holz hat gute Nagel- und Leimeigenschaften und kann gebeizt und poliert werden zu einer guten Oberfläche. Das Holz trocknet sehr schnell, aber mit einer starken Tendenz zum Werfen, zum Spalten und zu Oberflächenrissen. Verwendet wird Beech für Möbel, Türen, Fußböden oder den Innenausbau. Besonders geeignet ist das Holz für die Nahrungsmittelverpackung, da es geruchs- und geschmacksfrei ist.

Beech
 

Bilinga (Nauclea diderrichii)

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Westafrikanisches Tropenholz mit einem im frischen Zustand gelblich orange Kernholz, das stark nachdunkelt, deutlich abgesetzt vom schmalen, weißlich-gelben Splint. Bilinga ist ein mittelschweres bis schweres Holz mit entsprechenden Festigkeitseigenschaften, die etwas über denen von Buche und Eiche liegen. Verwendung findet es als Konstruktionsholz im Innen- und Außenbau, auch im Hafenbau für tragende Bauteile mittlerer mechanischer Beanspruchung und für Decks von Molen. Auch für den Brückenbau, Schwimmstege, Schwellen, Lärm- und Sichtschutzwände, Zaunanlagen sowie für normal bis stark beanspruchte Fußböden findet Bilinga Anwendung.

Bilinga
 

Birke (Betula verrucosa)

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Die Birke wächst in Nord- und Mitteleuropa. Das besonders hochwertige Holz kommt aus Finnland und Rußland. Das Birkenholz ist sehr hell, fast weiß und hat feine Jahresringe. Die Maserung variiert von schlicht über bunt bis geflammt. Das Holz wird vor allem im Stilmöbelbau und für Decken- und Wandverkleidungen eingesetzt.

Birke
 

Birnbaum (Pyrus communis, var. sativa)

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Der Birnbaum ist in ganz Europa mit Ausnahme des Mittelmeergebietes, sowie in Nordafrika und im Mittleren Osten verbreitet. Der Splint und das Kernholz weisen keinen Unterschied auf. Beide sind blass grau bis rötlich braun und dunkeln bei älteren Bäumen rotbraun nach. Das Holz ist hart und mit allen Werkzeugen leicht und sauber zu bearbeiten. Es eignet sich sehr gut zum drechseln, zum schnitzen und zum polieren und es ist gut messerbar. Durch Dämpfen vertieft sich die Färbung, das Holz wird rosarot und bräunt später nach. Birnbaum findet vielfältige Verwendung als Ausstattungsholz im Möbel- und Innenausbau. Auch für Sitzmöbel, als Drechslerholz für fein profilierte Erzeugnisse, für den Flötenbau und als Bauholz für Werkzeuge und Zeichengeräte eignet sich Birnbaum hervorragend.

Birnbaum
 

Black-Cherry (Prunus serotina)

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Der amerikanische Black-Cherry-Baum ist in den nordöstlichen Gebieten der USA beheimatet. Wie beim europäischen Kirschbaum ist auch das Black-Cherry-Holz feinporig und gleichmäßig mit einem typischen seidenmatten Glanz. Allerdings ist der amerikanische Kirschbaum etwas dunkler. Das Holz weist gute Festigkeitswerte auf und verfügt über gute Beiz-, Mattier- und Poliereigenschaften. Black-Cherry ist ein gefragtes Möbelholz und wird für edle Möbel, Holzvertäfelungen, Wand- und Deckenverkleidungen eingesetzt.

Black-Cherry
 

Black Walnut (Juglans nigra)

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Dieser Laubbaum ist im ganzen Osten der USA verbreitet. Der Splint ist creme-weiß, während das Kernholz hellbraun bis dunkel-schokoladenbraun ausfällt. Gelegentlich besitzt es einen purpurnen Einschlag mit dunkleren Streifen. Walnut ist maschinell und mit der Hand leicht zu bearbeiten. Es lässt sich gut nageln, schrauben und verleimen. Es hält Farben und Beizen sehr gut und kann zu einer ausgezeichneten Oberfläche poliert werden. Walnut ist ein zähes Holz mittlerer Dichte von mäßiger Biege- und Stoßfestigkeit und geringer Steifigkeit. Verwendet wird das Holz für Möbel, Einbaumöbel, Design-Innenausbau, hochwertige Tischlerarbeiten, Türen, Fußböden und Vertäfelungen. Das dunkle Walnut bildet einen hervorragenden Kontrast zu helleren Hölzern.

Black-Walnut
 

Brasilkiefer (Araucaria angustifolie)

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Das Holz der Brasil- bzw. Paranakiefer ist das in Europa am häufigsten verwendete südamerikanische Nadelholz. Es kommt hauptsächlich im brasilianischen Bundesstaat Parana vor, sowie in Paraguay und im Norden Argentiniens. Der Splint ist gelblich bis gelblich-grau. Das Kernholz gelblich braun und vom Splint nur schwer zu unterscheiden, teils mit dunkelbraunen oder roten, unregelmäßigen Streifen, wodurch es für ein Nadelholz eine ungewöhnliche farbige Zeichnung erhalten kann. Holz ist nicht alterungsbeständig und verfügt nur über mittlere Biege- und Druckfestigkeit bei geringer Schlagfestigkeit. Sehr schwierig zu trocknen mit der Tendenz, an den dunkleren Stellen zu reißen. Kann bei sorgloser Trocknung sehr stark arbeiten. Verwendung findet das Holz im lnnenausbau, insbesondere Treppen. Weiterhin wird es für Möbelrahmen, Ladenausstattungen und im Fahrzeugbau verwendet.

Brasilkiefer
 

Bubinga (Guibourtia sp.)

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Der Bubinga-Baum wächst in der Äquatorialzone Westafrikas. Bubinga zählt zu den dekorativsten afrikanischen Holzarten, dabei wird zwischen schlichter, streifiger und "bunter" Zeichnung unterschieden. Die Farbskala reicht von rosa über braunrot bis zu violett geädert. Bubinga zählt zu den schweren und harten Hölzern, läßt sich aber problemlos verarbeiten. Das Holz ist sowohl in der Möbelfabrikation als auch im Laden- und Innenausbau einsetzbar. Auch Innenausstattungen von Autos, sowie Musikinstrumente sind oft aus Bubingaholz.

Bubinga
 

Buche (Fagus sylvatica)

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Buchen erstrecken sich über West- und Mitteleuropa. Das sanft-gelbe bis rosé farbene Buchenholz ist eines der härtesten, schwersten und strapazierfähigsten Hölzer. Idealen Einsatz findet das Holz im Innenausbau für Fußböden und Wandverkleidungen, Möbel und Gebrauchsgegenstände. Zudem gilt Buche als das Brennholz mit dem höchsten Heizwert.

Buche
 

Cabreuva (Myrocarpus frondosus)

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Cabreuva wächst in West- und in Ostafrika. Das Holz ist rötlich bis goldbraun und mit dunklen Äderchen durchzogen. Durch seine Härte erlangt das Holz der Cabreuva gute holztechnische Eigenschaften als Parkett und Dielenholz.

Cabreuva
 

Canarium (Aielé) (Canarium schweinfurthii)

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Westafrikanische Holzart mit gelblichweißem bis hellgrauem Splint und blaßrosa bis hellgrauem Kernholz. Canarium ist ein mäßig leichtes Holz mit etwas höheren Festigkeitswerten als Okoume, mit dem es nahe verwandt ist. Verschraubungen und Nagelung halten gut und erfordern meist kein Vorbohren. Die Trocknung des Schnittholzes verläuft langsam und zeigt in Abhängigkeit von der Stärke sowie Schnittrichtung eine mäßig bis geringe Neigung zum Werfen oder zur Rißbildung. Canarium ist aufgrund der nicht ausreichenden Witterungsfestigkeit im Außenbau und in Feuchtbereichen nicht einsetzbar. Wegen der erschwerten Bearbeitung des trockenen Holzes und der ähnlichen Eigenschaften wie bei Okoume eignet sich Canarium besonders für die Sperrholzerzeugung. Als Vollholz wird es für Bekleidungen, Friese, Türfutter, Vorleimer und Mobelteile verwendet.

Canarium (Aielé)
 

Cedrorana (Tornillo) (Cedrelinga catenaeformis)

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Südamerikanisches Nutzholz, dessen Verbreitung sich über das gesamte Amazonasbecken vom östlichen Peru bis zum Unterlauf des Amazonas im brasilianischen Bundesstaat Parä erstreckt. Das Splintholz ist strohfarben bis gelblich weiß, im frischen deutlich, im trockenen Zustand nur schwach abgesetzt vom rosa- bis gelblichbraunen Kernholz, letzteres am Licht etwas nachdunkelnd. Die Bearbeitung ist mit allen Werkzeugen und nach üblichen manuellen und maschinellen Verfahren glattflächig und scharfkantig durchführbar. Das Holz wird verwendet als Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innen- und Außenbau, z.B. als Rahmenhölzer für Fenster und Türen, auch schichtverleimt; im konventionellen Möbelbau wie auch für Gartenmöbel, für Tischlerarbeiten, Verpackungen, leichte Fahrzeugaufbauten. Auch als Profilholz für Innen- und Außenverkleidungen läßt es sich verwenden.

Cedrorana (Tornillo)
 

Celtis (Ohia) (Celtis adolfi-friderici)

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Afrikanisches Nutzholz, das vor allem in den mittelafrikanischen Staaten Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, VR Kongo, Nigeria und Zaire beheimatet ist. Splint und Kernholz sind nicht klar voneinander unterschieden, gelblich weiß bis blaß gelb, teils mit leichtem Glanz. Das Holz besitzt Festigkeitseigenschaften, die denen von Eiche und Esche oft überlegen sind. Die Bearbeitung des trockenen Holzes ist mit etwas größerem Kraftaufwand bei nur geringem Stumpfen mit allen Werkzeugen sauber durchführbar. Hobelflächen und Kanten sind glatt und scharfkantig. Für Nagelungen und Verschraubungen ist vorzubohren. Als Vollholz findet Celtis Verwendung für Sitzmöbel, Möbelteile, Leisten, Profilbretter für Wand- und Deckenbekleidungen sowie Treppenstufen und Parkett. Als Furnier eignet es sich für Sperrhölzer und bei guten Qualitäten auch als hellfarbiges Deckfurnier für Möbel und Türen.

Celtis (Ohia)
 

Cumarù (Dipteryx spp.)

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Cumarú ist eine im Amazonas häufig verbreitete und bis nach Peru und Bolivien hinein reichende Baumart. Das Kernholz hat eine gelbbraune bis rotbraune Grundfärbung, wobei ein vergleichsweise großes Farbspiel zwischen hellen und dunklen Tönen auffällt. Das Holz ist extrem hart, jedoch mit allen Werkzeugen gut bearbeitbar. Vorbohren ist unbedingt erforderlich. Cumarú ist witterungsbeständig und in Resistenzklasse 1 eingestuft, d.h. im Erdkontakt bis zu 25 Jahre haltbar. Verwendung findet es als Konstruktionsholz im Garten- und Landschaftsbau, Parkett & Dielen, überall dort, wo hohe Härte gefordert ist.

Cumarù
 

Cedrela (Cedrela odorata L.)

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Holzart, die in Mexiko, Westindien und Südamerika beheimatet ist. Die Farbe des Splintholzes ist rötlichweiss, das Kernholz ist rötlich mit violettem Schimmer. Mit der Zeit dunkelt es zimtbraun nach. Das Holz ist weich, porös, spröde und leicht spaltbar. Es ist gut zu bearbeiten, messern, schälen, drehen und schnitzen, schwindet wenig und ist witterungsfest. Frisch bearbeitet richt es nach Zedernholz, später hat es einen bitteren Geschmack. Verwendet wird Cedrela in der Furnier- und Sperrholzfabrikation, für Zigarrenkisten, Spielsachen und Musikinstrumente. Häufig kommt es auch als Mahagoni-Ersatz zum Einsatz.

Cedrela
 

Cocobolo (Dalbergia retusa)

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Cocobolo ist an der Westküste von Mittelamerika, besonders Südmexiko, Nicaragua und Costa Rica beheimatet. Das Holz ist sehr dekorativ mit einer Farbe von dunkelorange bis tiefrot und mit schwarzen Adern streifenförmig durchzogen Es ist sehr hart, aber dennoch gut zu bearbeiten.Gehobelte Flächen werden sehr glatt, wachsig glänzend. Es ist zudem schwer zu Spalten und äusserst schwer zu Leimen. Der Holzstaub führt zu Gesundheitsstörungen. Verwendet wird es für Messer- und Werkzeuggriffe, Blasinstrumente, Stöcke, Drechslerwaren und in der Bürstenfabrikation.

Cocobolo
 

Cottonwood (Populus deltoides)

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Dieses Laubholz aus der Familie der Pappelgewächse kommt vor allem im Osten der USA vor. Es besitzt ähnliche Merkmale wie europäische Pappel und Aspen. Das Splintholz ist weiß und kann braune Streifen enthalten, während das Kernholz blaßgelb bis hellbraun ist. Cottonwood ist ein zerstreutporiges Holz mit grober Struktur. Die allgemeine Bearbeitbarkeit ist recht gut, das Holz läßt sich gut verleimen und spaltet beim Nageln und Schrauben kaum. Das Holz ist sehr leicht sowie weich und schwach beim Biegen, die Druckfestigkeit ist gering. Verwendung findet Cottonwood bei Möbel, Innenausbau, Leisten, Spielzeug oder Küchen-Utensilien. In den USA werden aus dem Holz auch Jalousien und Fensterläden hergestellt.

Cottonwood
 

Courbaril (Jatoba) (Hymenaea courbaril)

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Die Laubhölzer der tropisch-amerikanischen Gattung Hymenaea gehören zu den guten Standardhölzern Lateinamerikas. Der Splint ist fast weiß bis grau, das Kernholz deutlich abgesetzt. Im frisch-feuchten Zustand ist es hell lachsfarben bis gelblich braun, später dunkelt es häufig orangebraun bis tief kupferfarben nach. Vereinzelt tritt auch eine dunkelbraune, bis etwa 1 cm breite und unregelmäßige Farbstreifung auf. Aufgrund des überwiegend geraden Faserverlaufes entstehen beim Hobeln, Fräsen, Bohren, Drechseln und Schnitzen glatte, matt glänzende Flächen und saubere Kanten. Für Schrauben und Nägel ist vorzubohren. Verwendet wird das Vollholz für stärker beanspruchte Konstruktionen, einschließlich Rahmen, Parkett und Treppenstufen. Auch Kleinmöbel, Gestelle für Sitzmöbel oder Profilholz wird aus Courbaril hergestellt. Als Furnier wird das Holz im Möbelbau für Außen- und Innenflächen nach dem jeweiligen Holzbild verwendet.

Courbaril (Jatoba)
 

Danta (Kotibe) (Nesogordonia papaverifera)

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Dieses oft mahagonifarbene Holz mit guten technischen Eigenschaften ist besonders im westlichen Afrika verbreitet und kann vielfältig, durch den teils deutlichen Glanzstreifen, auch im dekorativen Bereich eingesetzt werden. Der Splint ist rötlich grau bis blaß braun. Das Kernholz lachsfarben bis rotbraun, frisch angeschnitten teils mit leicht violetter Tönung, letztere am Licht bräunlich verblassend. Aufgrund der guten Festigkeitseigenschaften, der feinen Struktur und der Pilzfestigkeit ist das Holz im Innen- wie im Außenbau vielseitig einsetzbar. So bei Rahmen für Fenster, Türen, Tore sowie Pergolen, Wand und Deckenverkleidungen (Profilbretter), außerdem für Verbände im Fahrzeug- und Bootsbau, für Waggonböden, Treppenstufen, Parkett, Bänke Möbelteile und Werkzeuggriffe. Gut gestreifte Blöcke ergeben ein ansprechendes Sichtfurnier für Möbel, Türen und Vertäfelungen.

Danta (Kotibe)
 

Douglasie (Pseudotsuga menziesii)

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Die Douglasie, auch unter Oregon Pine und Douglas Fir bekannt, ist in Nordamerika beheimatet. Aber auch in Europa (besonders in Deutschland) ist der Baum zu finden. Das Kernholz ist frisch gelblich-braun bis rötlich-gelb gefärbt - dunkelt aber im Licht schnell zu einem braunroten Farbton nach. Als eines der festesten Nadelhölzer ist das Holz hart und trocken und damit leicht und gut zu bearbeiten. Wegen der starken Flader- und Streifenzeichnung eignet sich das Holz gut für den dekorativen Innenausbau sowie für den Möbelbau.

Douglasie
 

Doussié (Afzelia bipindensis)

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Die Doussié kommt in Westafrika von Guinea bis Angola und Uganda vor. Doussié ist ein sehr markantes Holz von kräftiger, mahagoniroter Färbung und ziemlich grober Struktur. Das harte Holz ist sehr dauerhaft, druck- und biegefest, schwindet wenig, ist säurebeständig und witterungsfest. Es lässt sich messern, schälen und gut verleimen. Doussié ist ein ideales Fenster-, Türen- und Parkettholz.

Doussié
 

Eibe

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Die Eibe - auch Taxus genannt - ist vielen Gartenbesitzern als immergrüner Heckenstrauch bekannt. Zwischen den tannenartigen Zweigen wachsen im Sommer rote, hochgiftige Beeren. Allerdings kann ein solcher Heckenstrauch auch sehr langsam zu einem Baum heranwachsen, der einen mächtigen, knorrigen Stamm entwickelt, aber nur eine begrenzte Höhe erreicht. Eiben können wie die Eichen Jahrhunderte alt werden, ihr Holz ist fast so hart wie das der Eiche. Die Eibe ist ein seltener Baum, das Holz ist rißfest und elastisch, aber auch teuer. Eibenholz wird gerne für Drechslerarbeiten verwendet. Es läßt sich unter Dampfeinwirkung gut biegen und wird deshalb gelegentlich in die Stuhlproduktion einbezogen. Auch liefert es Messerfurniere für Vertäfelungen, die jedoch mehr zu den Raritäten gehören.

Eibe
 

Eiche (Quercus robur etc.)

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Eichen sind vor allem in Mitteleuropa und Nordamerika zu Hause. Der deutlich sichtbare Jahresringaufbau verleiht der Eiche eine kräftige, gleichmäßige Struktur. Farbtöne variieren von beige bis honiggelb. Das rustikale Eichenholz wird unbehandelt sowie farbig lackiert in allen Wohnbereichen verwendet. Eiche gilt als ideales Holz für Parkett und Bodendielen. Eiche ist witterungsbeständig, hart und dauerhaft, weshalb schon unsere Vorfahren ihre Fachwerkhäuser aus Eichenholz bauten. Diese haben z.T. Jahrhunderte überdauert.

Eiche
 

Elsbeere (Sorbus torminalis)

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Die Elsbeere wächst in sonnigen Lagen Mittel- und Südeuropas, vor allem in Frankreich. Das feinporige Holz ist gleichmäßig strukturiert, mit zarter Zeichnung ausgestattet und geht farblich ins rosa. Elsbeere ist gut zu lackieren und zu färben und ist ein beliebtes und hochwertiges Ausstattungsholz für Möbel und Innenausbau.

Elsbeere
 

Erle (Alnus glutinosa)

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Die Erle findet man beinahe überall in Mitteleuropa. Charakteristisch für das Erlen-Laubholz ist die gleichmäßige, strukturierte Maserung mit blaß-gelblich-brauner bis rötlich-brauner Färbung. Erle ist ein weiches Holz, das sich durch die hervorragende Annahme von Polituren und Beizen auszeichnet. Erlenholz wird vor allem im Möbelbau und als Ersatz für Edelhölzer, wie Kirschbaum, Nußbaum und Mahagoni eingesetzt.

Erle
 

Esche (Fraxinus excelsior)

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Die Esche ist nahezu über gesamt Europa verbreitet. Auch Nordamerika ist ein bedeutendes Wuchsgebiet. Durch deutlich sichtbare Jahresringe und stark gefladerte oder gestreifte Zeichnungen ist die gelblichweiß schimmernde Esche von ausdrucksvoller Struktur. Das schwere, harte Holz ist ein beliebtes Ausstattungsfurnier im Möbelbau und wird gern für großflächige Wand- und Deckenverkleidungen verwendet.

Esche
 

Fichte (Piceae abies)

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Die Fichte ist in Mittel- und Südeuropa sowie in Nordamerika stark verbreitet. Das Fichtenholz hat eine gelblichweiße bis rötlichweiße Farbe und ist sehr harzig. Das Holz der Fichte gilt als wichtigstes Bauholz. Zudem wird es zur Papierherstellung und für Tischlerarbeiten verwendet.

Fichte
 

Framire (Terminalia ivorensis)

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Framire gehört, wie das bekanntere Limba, der gleichen botanischen Gattung Terminalia an. Der Splint ist blaß gelblich und vom feuchten Kernholz kaum unterscheidbar. An Licht dunkelt das Holz goldgelb bis hellbraun nach. Framire ist gut zu leimen, zu schrauben und zu nageln und ergibt haltbare Verbindungen jeder Art. Aufgrund der guten Verarbeitseigenschaften und Witterungsfestigkeit, des vorteilhaften Stehvermögens und der eichenähnlichen Färbung ist Framire vielseitig einsetzbar. Im Außenbau wird das Holz für Fenster, Fensterläden, Tore, Türen, Zierschalungen und Verbretterungen sowie für Holzhäuser (Fertigbau) verwendet. Im Innenbau werden Treppenwangen, Stoßstufen, Rahmenkonstruktionen, Bekleidungen, Fußbodenleisten sowie Wand- und Deckenverkleidungen aus Framire hergestellt.

Framire
 

Grapia (Apuleia leiocarpa)

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Die Grapia, auch als Garapa bekannt, wächst in Südamerika von Paraguay bis Argentinien. Das Kernholz ist gelblich, dunkelt aber nach bis zu einem hellen Braun. Das Holz hat eine eher feine Maserung, wodurch sich ein schönes gleichmäßiges Bild ergibt, wenn es als Parkett verlegt wird. Dieser gleichmäßigen "goldenen" Farbe wegen wird das Holz im englischsprachigen Raum auch "Goldenwood" genannt, wobei es speziell in den USA relativ beliebt, in Deutschland aber (noch) kaum nachgefragt ist. Grapia ist ein Hartholz, etwa 70 % härter als Eiche, und es ist relativ resistent gegen Pilz- und Insektenbefall. Die Verarbeitung ist schwierig, vor dem Verschrauben ist ein Vorbohren erforderlich. Grapia wird sehr vielseitig eingesetzt: Möbelbau, Innenausbau, Wandvertäfelungen und Parkett. Auch im Schiffbau findet Grapia Verwendung. Ebenso im Außenbereich, z. B. als Terrassenholz.

Grapia
 

Guatambu (Balfourodendron riedelianum)

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Guatambu, auch Gold Ahorn genannt, kommt im südlichen Brasilien, in Paraguay und im nördlichen Argentinien vor. Guatambu wird erst seit kurzem und in Form von Schnittholz und Kantholz in die Vereinigten Staaten und nach Europa gehandelt. Guatambu-Holz hat durch seine blassgelbe Farbe, die feine, gleichmässige Struktur und die deutlichen Jahresringe ein sehr charakteristisches Aussehen. Das Holz lässt sich leicht bearbeiten, hat eine schöne, glatte Oberfläche und liefert einen strapazierfähigen Fussboden.

Guatambu
 

Gum (Liquidamber styraciflua)

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Die Gums bilden einen wichtigen Teil der Laubholzwälder des Ostens und sind überall im Südosten der USA anzutreffen. Der Splint des Holzes fällt häufig breit aus und ist weiß bis hellrosa, während das Kernholz rötlich-braun ist, oft mit dunklen Streifen. Durch den unregelmäßigen, gewöhnlich schrägen Faserverlauf besitzt Gum eine attraktive Maserung. Das Holz ist leicht zu bearbeiten, sowohl maschinell als auch mit der Hand. Es lässt sich gut nageln, schrauben und verleimen, auch Beizen werden gut angenommen. American Gum ist mäßig hart, steif und ist zum Biegen wenig geeignet. Schränke, Möbelteile, Türen, Leisten und Eisenbahnschwellen werden aus dem Holz hergestellt. Auch für den Innenausbau und für Drechslerarbeiten wird Gum verwendet.

Gum
 

Hackberry (Celtis occidentalis)

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Dieser Laubbaum ist im Osten der USA verbreitet und gehört zur Elm-Familie. Der Unterschied zwischen Kern und Splint ist gering: beide sind gelbgrau bis hellbraun mit gelben Streifen. Hackberry ist sehr anfällig für Bläue vor und nach der technischen Trocknung. Das Holz ist gut zu hobeln und zu drechseln. Nägel und Schrauben hält es mittelgut und beizen bzw. polieren läßt es sich befriedigend. Hackberry hat eine recht hohe Schwindung und kann anfällig für Verformungen in der Verarbeitung sein. Das mäßig hart und schwere Holz wird vor allem für Möbel und Küchenschränke, Tischlerarbeiten, Türen und Leisten verwendet.

Hackberry
 

Hainbuche (Weißbuche) (Carpinus)

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Die Hain- oder Weißbuche ist das schwerste sowie härteste einheimische Holz. Das Holz ist über den ganzen Querschnitt gelblichweiß bis hellgrau und bei starkem Licht vergilbend, alte Stämme sind im Innern oft unregelmäßig bräunlich. Aufgrund eines überdurchschnittlich hohen Abnutzungswiederstandes wird die Hainbuche überwiegend als Vollholz in kleinen Abmessungen dort eingesetzt, wo hohe Festigkeitseigenschaften und eine dichte Oberfläche erforderlich sind: für gefräste, gedrechselte oder geschnitzte Möbelteile, Hocker, Stühle, Teile von Musikinstrumenten, wie Piano- und Klaviermechaniken, Hämmer, Hobelkästen und Hobelsohlen.

Hainbuche (Weißbuche)
 

Hard Maple (Acer saccharum,. A. nigrum)

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Diese Ahornart findet man im Osten der USA, vor allem in den Mid-Atlantic und Großen Seen-Staaten. Der bevorzugt das kalte, nördliche Klima. Das Splintholz ist creme-weiß mit leichter rötlich-brauner Tönung. Das Kernholz variiert vom hellen bis dunkel-rötlichen Braun. Hard Maple trocknet langsam mit starker Schwindung und ist daher anfällig für Verformungen in der Verarbeitung. Beim Nageln und Schrauben sollte das Holz vorgebohrt werden. Es lässt sich gut maschinell bearbeiten, drechseln und befriedigend verleimen. Das harte und schwere Holz kann zu einer hervorragenden Oberfläche gebeizt und poliert werden. Verwendung findet Hard Maple für Fußböden, Möbel, Vertäfelungen, Küchenschränke, Werkbänke, Treppen, Geländer und Türen.

Hard Maple
 

Hemlock (Tsuga heterophylla)

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Der Hemlock-Baum kommt nur in Nordamerika von Kalifornien bis Alaska und in den Rocky Mountains vor. Der 2 cm schmale Splint ist fast weis bis weiss-gelblich, das Kernholz ist gelbbraun mit einem leichten Rotstich. Hemlock läßt sich mit allen scharfen Werkzeugen gut bearbeiten, ist gut zu sägen, hobeln, schleifen und zu polieren. Leider ist das Holz nicht witterungsfest und läßt sich nur schwer imprägnieren. Hemlock findet als Bauholz für den mäßig beanspruchten Innenausbau und für Verkleidungen, als Blindholz für Leisten und für Verpackungen Verwendung.

Hemlock
 

Hickory (Carya glabra sweet)

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Hickory wächst in Nordamerika und zwar im Südosten der Vereinigten Staaten. Das Kernholz ist hellbraun bis rötlichbraun (rotes Hickory), der Splint ist außergewöhnlich breit und gelblichweiß (weißes Hickory). Das Holz ist hart, vor allem sehr zäh, biegsam, stark schwindend und wenig dauerhaft im Freien. Es ist sehr schwierig zu bearbeiten und schlecht zu leimen, dafür läßt es sich aber gut polieren. Verwendung findet das Holz des Hickorybaums für Werkzeugstiele, Turn- und Sportgeräte, Sitzmöbel und vor allem als Spezialholz für Maschinen- und Wagenbau.

Hickory
 

Ilomba (Pycnanthus angolensis)

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Das im westlichen sowie im zentralen Afrika vorkommende Ilomba besitzt ein gelblich weiß bis blaß hellrosa Splint ohne Verkernung. Es ist ein mäßig leichtes Holz mit etwas niedrigeren Festigkeitseigenschaften als Limba, aber höheren als Okoume. Das trockene Holz ist gut zu hobeln, fräsen, bohren und zu schleifen. Aufgrund von Anfälligkeit gegen Pilzbefall im feuchten Zustand wird es nur im Innenbereich verwendet. Dort kommt es vorzugsweise für Leisten, außerdem für Bekleidungen und Blindholzkonstruktionen zum Einsatz. Als Starkfurnier werden aus dem Holz Zigarrenkisten und leichte Verpackungen hergestellt.

Ilomba
 

Ipe (Tabebuia serratifolia)

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Ipe ist ein aus Südamerika stammendes Ultra-Hartholz mit vergleichbaren Eigenschaften wie Cumarú. Ipe ist sehr hart und beständig. Es wird der Resistenzklasse 1 zugeordnet, so dass es meist über 25 Jahre haltbar ist. Aus Ipe werden Terrassendielen und Konstruktionshölzer hergestellt. Aber auch im Wasser-, Brücken- oder Schiffsbau wird es eingesetzt.

Ipe
 

Iroko (Chlorophora excelsa)

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Iroko wächst in West- und Ostafrika, insbesondere in Kamerun, Nigeria, Togo, Elfenbeinküste, Liberia und Uganda. Die Holzfarbe ist goldbraun mit einem gelblichweissen Splint. Das Holz des Iroko ist sehr hart, dicht, fest und dauerhaft. Zudem schwindet es wenig und ist witterungsfest. Es lässt sich zwar schwer hobeln und sägen, ist aber sonst normal zu bearbeiten. Das Iroko-Holz wird zumeist für Türen, Tore, Aussenbänke, Treppen, Tische und Parkett verwendet.

Iroko
 

Itaùba (Mezilaurus spp.)

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Itaúba ist ein südamerikanisches Hartholz mit sehr großen Festigkeitswerten. Verwendung findet es Konstruktionsholz im Innen- und Außenbau für mechanisch und biologisch hoch beanspruchte Anwendungen, an die keine hohen Anforderungen bezüglich Maßhaltigkeit gestellt werden, z.B. Schwellen, Brückenbau, Lärm- und Sichtschutzwände, Zaunanlagen, Parkbänke. Nach sorgfältiger Sortierung und Trocknung auch als Vollholzparkett. Als Gartenholz wird es als Ersatz für Bangkirai mit einigen Vorteilen eingesetzt. Es verzieht/verdreht sich weniger als Bangkirai, lässt sich gut verarbeiten und blutet weniger aus. Itaúba wird in Resistenzklasse 1 eingestuft und ist damit länger haltbar als Bangkirai.

Itaùba
 

Kambala

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Afrikanisches Tropenholz mit hellgelbem bis grauem Splint und grüngelbem bis olivbraunem Kern. Es ähnelt in der Farbe dem Teakholz und dunkelt mit der Zeit kräftig nach. Kambala oder auch Iroko ist ein mäßig hartes, festes und zähes Holz, das nur sehr wenig schwindet. Es ist witterungsfest und beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Kambala läßt sich zwar gut bearbeiten, doch mineralische Einlagerungen erschweren die spanende Bearbeitung. Das Holz wird im Außenbereich beispielsweise für Balkonverkleidungen, Fenster, Türen oder Gartenbänke verwendet. Im Innenbereich kommt das Holz bei Fuß- und Parkettböden sowie Furnieren zum Einsatz.

Kambala
 

Khaya(Khaya invorensis)

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Diese Holzart ist in den Regenwäldern Westafrikas, Liberia, Gabun, Zentral- Ostafrika, Sambia und Mosambique beheimatet. Das Splintholz ist graurosa, das Kernholz hellrotbraun, es dunkelt stark nach und wird dann goldglänzend. Das Holz ist mittel hart, leicht, gut zu bearbeiten, messern und schälen. Es trocknet schnell, schwindet mässig und ist dauerhaft und witterungsfest. Weiterhin ist es gut zu spalten, drehen, leimen und polieren. Verwendung findet es in der Schälfurnier- und Sperrholzfabrikation, als Konstruktionholz, für Drechselarbeiten und allgemein als Mahagoni-Ersatz.

Khaya
 

Kiefer (Pinius sylvestris)

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Kiefern haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Sie kommen in ganz Europa, Nordamerika, Nahost und in Ostasien vor. Kiefernholz hat im frischen Zustand eine gelbliche bis rötliche Farbe, wobei der breite Splint heller ist als der Kern. Nach kurzer Lagerung dunkelt das Kernholz aber stark nach. Das Holz ist außerdem sehr harzig und fettig. Kiefernholz ist gutes Bauholz und findet für Tischlerarbeiten, Fußböden, Türen etc. Verwendung.

Kiefer
 

Kirschbaum (Prunus avium)

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Der europäische Kirschbaum ist in Mittel- und Südeuropa beheimatet. Das Furnier des Holzes ist feinporig, sehr gleichmäßig und mit typischem seidenmatten Glanz ausgestattet. Anfangs zart-rosa, erhält das Holz unter Lichteinfluß einen warmen Farbton. Das edle Holz kann problemlos gebeizt, mattiert und poliert werden und gilt im Stilmöbelbau zu den am häufigsten verarbeiteten Hölzern.

Kirschbaum
 

Kondroti (Rhodognaphalon brevicuspe)

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Tropenholz, das man vor allem in Westafrika findet. Der Splint ist weiß bis rotlichgrau, später gelblichbraun verfärbend. Das Kernholz ist im frischen Zustand rosa bis hellrötlichbraun. Das trockene Holz dunkelt rotbraun nach und sich hebt sich deutlich vom Splint ab. Kondroti ist ein mäßig leichtes Holz mit Festigkeitseigenschaften, die denen des Okoume weitgehend entsprechen. Kondroti ist wegen seiner guten Schälfähigkeit besonders für die Herstellung von gezogenen Decks und Platten geeignet. Wegen der leichten Bearbeitung ist auch eine Verwendung als Vollholz im Innenbau möglich, so vor allem für Leisten, Bekleidungen,leichte Rahmenkonstruktionen und Blindhölzer sowie für Zierverpackungen, wie Kästen und Schachteln.

Kondroti
 

Königsholz

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Besonders dekoratives Holz, das aus Sumatra und Brasilien eingeführt wird. Das Königsholz, oft auch Eisenholz genannt, besitzt eine hell- oder dunkelbraunrote Farbe mit fast schwarzen Adern. Das Holz ist sehr hart, fest und schwer, fast ohne Poren. Es lässt sich trotz seiner Härte gut bearbeiten, sauber drehen und auch messern. Gehobelte Flächen sind glatt und lassen sich gut leimen und polieren. Es wird in der Kunsttischlerei und Drechslerei, sowie in der Stock- und Bürstenfabrikation sehr geschätzt. Das dekorative Holz wird sehr gerne für den exklusiven Innenausbau und für Luxusmöbel verwendet.

Königsholz
 

Koralle(Adenanthera pavonina)

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Koralle ist eine in Südostasien, Ostindien, China und Afrika beheimatete Holzart. Das Splintholz ist gelblichgrau, das Kernholz hat die typisch korallenrote Farbe. Das Holz ist sehr hart, witterungsfest und dauerhaft. An der Luft schnell nachdunkelnd. Es lässt sich leicht aber uneben spalten, normal bearbeiten auch messern, gut drehen und polieren. Verwendung findet es im Möbelbau, für Kunstgegenstände und Einlegearbeiten sowie für den luxuriösen Innenausbau.

Khaya
 

Kosipo (Entandophragma candollei)

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Kosipo ist mit den ebenfalls afrikanischen Holzarten Sapeli und Sipo botanisch nahe verwandt und kann farblich sowie strukturell diesen Hölzern teils entsprechen. Der Splint ist grau bis hellbraun, das Kernholz ist scharf abgesetzt, rotbraun und tief violettbraun nachdunkelnd. Kosipo ist hauptsächlich ein Furnierholz, das durch große Durchmesser, die satte Färbung und durch stark sowie gleichmäßig ausgebildete Glanzstreifen besonders für die Erzeugung von Quartiers geeignet ist. Diese Deckfurniere sind wegen ihrer Gleichartigkeit besonders für eine effektvolle, großflächige Verwendung geeignet, wie zum Beispiel für Türendecks, Einbaumöbel, Trennwände, Dekorationsflächen und Vertäfelungen aller Art.

Kosipo
 

Koto (Pterygota bequaertii)

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Koto ist ein mäßig schweres, afrikanisches Holz, das in seiner hellen Naturfärbung - oder durch Dämpfen gebräunt - im Möbelbau und bei der Gestaltung von Innenräumen vielfältig eingesetzt wird. Man findet es im tropischen West- und Zentralafrika. Das Sägen, Hobeln, Fräsen, Bohren Messern und Schälen bereiten keine Schwierigkeiten. Bei mineralischen Einlagerungen kann jedoch ein Stumpfen der Werkzeuge die Bearbeitung erschweren. Der Einsatz in Feuchträumen oder im Außenbau ist wegen Verfärbungen und der Zerstörung durch Pilze nicht möglich.

Koto
 

Lauan (Shorea polysperma)

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Die ausschliesslich auf den philippinischen Inseln beheimatete Holzart Lauan besitzt eine rötlichbraune Holzfarbe mit einem hellgrauen Splint. Das mässig harte Holz ist dauerhaft und witterungsfest. Es lässt sich leicht bearbeiten, gut messern und schälen, normal Leimen und polieren. Der Holzstaub verursacht Hautreizungen. Verwendung findet das Holz als Furnierholz in der Sperrholzindustrie, für Fenster, Türen, Parkbänke und hochbeanspruchte Konstruktionen. Außerdem ist es als Ersatzholz für Mahagoni im Einsatz.

Lauan
 

Lärche (Larix decidua)

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Die Lärche ist in Europa beheimatet. Lärchenholz hat einen rötlichbraunen, stark nachdunkelnden Kern und einen gelblich weißen Splint. Der farbliche Unterschied zwischen Früh- und Spätholz ist vor allem im Kern auffallend groß, wodurch das Holz eine sehr lebhafte Zeichnung erhält. Lärchenholz ist noch dichter, härter, zäher, harzreicher und witterungsbeständiger als Kiefernholz und eignet sich besonders für Außenarbeiten, z.B. für den Schiffs- und Brückenbau.

Lärche
 

Limba

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Limba wächst in West- und Zentralafrika. Splint und Kern sind hellgelb oder der Kern ist dunkelbraun bis olivgrau, wobei das Holz noch nachdunkelt. Es ist kurzfaserig und besitzt eine seidigglänzende Oberfläche. Das mäßig harte, feste und elastische Holz läßt sich leicht messern und schälen. Es besitzt ein gutes Stehvermögen, schwindet nur mäßig und ist besonders gut zu beizen. Da es nicht witterungsfest und nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall ist, wird es hauptsächlich für den Innenausbau, Sperrholz und Furniere verwendet. Weitere Bezeichnungen für Limba sind Afara, Fraké, Akom oder Ofram.

Limba
 

Linde(Tilia cordata)

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Die Linde ist in Europa und Weissrussland beheimatet. Ihr Holz ist gelblichweiss glänzend, oft rötlich bis bräunlich. Es ist weich, leicht, biegsam und wird leicht von Pilzen und Insekten befallen. Es lässt sich gut bearbeiten leicht spalten und schwindet wenig. Verwendet wird das Lindenholz beispielsweise für Zeichenbretter, Holzschuhe, Spielwaren, Musikinstrumente, Zündholzfabrikation und Holzwolle. Zudem ist es ein beliebtes Holz für Schnitzerarbeiten.

Linde
 

Macoré (Tieghemella heckelii)

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Der Macoré-Baum wird auch afrikanischer Birnbaum genannt und ist in Westafrika, Oberguineaküste, Sierra Leone und Kamerun verbreitet. Das Kernholz ist hellrot und bräunt mit der Zeit nach. Macoré ist ein typisch massives und furniertes Ausstattungsholz. Verwendet wird Macoré als Konstruktionsholz für Innen und Außen, als Parkett, für Treppen und als Furniere für Möbelinnenteile und Türen.

Macoré
 

Mahagoni (Swietenia macrophylla)

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Mahagoni wächst in den Regenwäldern Westafrikas, der Elfenbeinküste und in Südamerika. Charakteristisch für Mahagoni ist das meist schlicht strukturierte Holz. Der Splint ist gelblich grau bis rosagrau und das Kernholz ist frisch blaß rosa bis hell rötlich braun. Mahagoni ist eine sehr vielseitig einsetzbare Holzart. Neben seinem Namen als elegantes Holz für Stilmöbel wird Mahagoni für stilvolle Innenausbauten, Kunsttischlerarbeiten und exklusiven Bootsbau verwendet.

Mahagoni
 

Makassar (Diospyros macassar)

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Makassar gehört zur Gruppe der Ebenhölzer und ist vorwiegend auf der Insel Celébes, Indonesien und manchmal auf den Molukken zu finden. Ausgesprochen attraktiv schwarz-rot gestreifte Furniere und die glänzende dekorative Zeichnung sind charakteristisch für das seltene Holz, was sich gut hobeln, schnitzen und polieren läßt. Das Holz eignet sich für feine Möbel, Musikinstrumente und Kunsttischlereien.

Makassar
 

Mansonia

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Holz aus Westafrika (Elfenbeinküste, Gahna, Togo und südliches Kamerun) mit einem weißgrauen Splint und einem graubraunem Kern. Mansonia ist mäßig hart, mäßig fest, mäßig schwindend und sehr elastisch. Das Stehvermögen des Holzes ist ebenfalls nur mäßig und es können sich Risse bilden. Die Oberflächenbehandlung von Mansonia ist dagegen gut und darüber hinaus ist es witterungsfest und beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. In der Hauptsache verwendet man das Holz im Innenausbau und für Möbel. Einsatzgebiete sind beispielsweise Parkett, Furniere und Sitzmöbel aber auch Billardstöcke oder Bürstendeckel werden aus Mansonia gefertigt. In Europa dient Mansonia vorwiegend als Nussbaumersatz, wobei das Holz härter und fester als Nußbaum ist.

Mansonia
 

Maple (Acer saccharum)

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Maple, auch Zuckerahorn genannt, ist aufgrund seiner erstklassigen Verarbeitungsmöglichkeiten vielseitig in seiner Anwendung. Es wird gerne als Bodenbelag in Turnhallen und Kegelbahnen verwendet und findet wegen seiner geruchsneutralen Eigenschaften auch in der Verpackungsindustrie hohen Anklang. Das cremeweiß bis elfenbeinfarbige Splintholz weist eine einheitliche, feinjährige Struktur auf und lässt sich leicht polieren. Das Holz ist sehr schwer, hart und robust, sowie biegschlagfest und reibungsbeständig.

Maple
 

Massaranduba (Manilkara huberi)

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Tropenholz, das vorwiegend im Amazonasgebiet vorkommt. Das Holz ist fleischrot, dunkelt aber nach (deshalb auch der Name: Pferdefleischholz). Massaranduba ist hart und damit ein sehr gutes Konstruktionsholz; es ist auch extrem witterungsbeständig, gut für den Einbau in der Erde geeignet und wird nicht von Pilzen oder Schädlingen befallen. Wird deshalb gerne als "Gartenholz " eingesetzt, z.B. für die Terrassenbeplankung, aber auch für den Brückenbau und Musikinstrumente. Das Holz schwindet stark und trocknet langsam bei Neigung zu Rissbildung. Es lässt sich gut sägen, schleifen, hobeln und polieren.

Massaranduba
 

Meranti (Shorea pauciflora)

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Meranti ist eine in Malaya, Sarawak, Brunei und Indonesien heimische Holzart mit einer rötlichbraunen Holzfarbe und einem gelblich bis graurosa Splint. Das Holz ist hart, schwindet wenig und ist sehr widerstandsfähig. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, leimen und polieren. Verwendung findet es in der Möbelfabrikation, in der Furnier- und Sperrholzindustrie, im Innenausbau, für Fenster und Türen. Zudem dient es als Mahagoniersatz.

Meranti
 

Merbau (Leguminosae)

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Die natürliche Verbreitung der Holzart Merbau erstreckt sich über den ostasiatischen Raum und die Pazifikinseln zwischen Amerika, den Philippinen und Australien. Merbau ist ein grob strukturiertes Holz mit wenigen, sehr großen zerstreuten Poren. Die dekorative Holzart zeichnet sich durch eine rotbraune Färbung und einen natürlichen Glanz aus. Ein gutes Stehvermögen ermöglicht dieser festen, harten Holzart eine optimale Verwendung im Fußbodenbereich.

Merbau
 

Moabi (Baillonelle toxisperma)

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Dieses Westafrikanische Holz zählt zu den härtesten Nutzhölzern und ist besonders als Konstruktionsholz im Außenbau einsetzbar. Der Splint ist blaß gelblich bis rosagrau und das Kernholz ist hellrot bis violett­ braun und überwiegend rotbraun nachdunkelnd. Das Vollholz ist als stark beanspruchbares Bauholz im Außenbereich einsetzbar, für schwer belastbare Bettungen, Rampen, Schwellen, Waggon- und Schwerlastböden sowie im Hafenbau und für Teile von Bohrinseln. Auch für Treppen, Tür- und Fensterrahmen sowie Parkett, Klanghölzer der Xylophone, Trommelstöcke und Bögen von Streichinstrumenten wird Moabi verwendet. Furniere finden ihren Einsatz bei Industriesperrholz und Bootsbauplatten, deutlich strukturierte Hölzer für Möbelfurniere und Vertäfelungen.

Moabi
 

Movingui (Distemonathus benthamianus)

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Movingui findet man zumeist in den westafrikanischen Ländern von der Elfenbeinküste bis Nigeria. Der Splint des Holzes ist hell gelblich grau und das Kernholz ist blaß bis zitronengelb. Movingui ist ein mäßig schweres Holz, das problemlos mit Klarlacken, Lasuren, Polituren und Wachsen behandelt werden kann. Verwendung findet das Holz sowohl im Außen- als auch im Innenbereich für Möbel, Vertäfelungen oder Türblätter.

Movingui
 

Muiracatiara (Tigerwood, Zebrawood) (Astronium graveolens)

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Tropenholz aus Mittelamerika und nördlichem Südamerika. Das Kernholz hat nach dem Schnitt eine hellbraune birnbaumähnliche Grundfarbe. Unter Lichteinwirkung dunkelt es deutlich ins rehbraun-rotbraune nach. Auffällig sind ist die streifige Zeichnung, die das Holz unverwechselbar machen (wird daher u.a. auch als "Tigerwood" oder "Zebrawood" bezeichnet). Das Holz lässt sich gut sägen, schleifen, hobeln und drechseln und ist auch für den Gartenbereich geeignet. Ansonsten findet es Verwendung für Parkett, Möbel, Furnier, Türen, Fensterrahmen, Musikinstrumente, Werkzeuggriffe und Holzkunst.

Muiracatiara
 

Niangon (Tarrietia utilis Sprague)

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Matt glänzendes westafrikanisches Laubholz mit einer braunrosa bis braunroter Farbe. Das Holz ist fest, mäßig schwindend und ziemlich witterungsfest. Es läßt sich leicht sägen und verarbeiten sowie gut verleimen. Es wird verwendet als Bau- und Konstruktionsholz, zum Drechseln, als Rahmenholz für Fenster- und Türenbau, für Parkett, Leisten, Möbel, und Treppen sowie als Furnierholz.

Niangon
 

Nußbaum [amerikanisch] (Juglans nigra)

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Den Nußbaum findet man in den Laubwäldern der östlichen und mittleren USA. Feinblumige Zeichnung oder auch gestreifte Textur machen den Nußbaum zu einem geschmeidig-eleganten Holz. Die Farbe variiert von graubraunen bis rötlich braunen Farbtönen. Nußbaum wird vor allem für hochwertige Stilmöbel verwendet, z.B. für Möbel im Rokoko- und Barockstil.

Nußbaum [amerikanisch]
 

Nußbaum [europäisch] (Juglans regio)

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Den europäischen Nußbaum findet man vorwiegend im wärmeren West- und Mitteleuropa bis zu den Mittel- und Schwarzmeerländern. Er hat teils einen breiten hellgrauen Splint von 3 bis 7 cm, der beim Dämpfen nachdunkelt. Das Kernholz ist mattbraun bis schwarzbraun. Franz. Nußbaum läßt sich leicht sägen, hobeln, fräsen, drechseln, schnitzen, nageln und bohren, ist jedoch schwer spaltbar. Hervorragendes Ausstattungsholz für den gesamten Innenausbau und wertvolle Möbel, Täfelungen, Parkett, Sitzmöbel, Drechselarbeiten.

Nußbaum [europäisch]
 

Okoume

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Okoume ist eine afrikanische Laubholzart, auch Gabun genannt. Die Holzfarbe ist graurosa und dunkelt nach. Das Kernholz zeigt ein helles Rosa, das unter Sonneneinstrahlung zu rosabraun reift. Okoume ist ein weiches, wenig festes Holz, das gelegentlich leicht filzig ist. Es schwindet wenig und besitzt ein gutes Stehvermögen. Das Holz ist nicht witterungsfest und im frischen Zustand nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Okoume wird für Sperrholz, Furnier und für den Möbelbau eingesetzt.

Okoume
 

Olive(Olea europea)

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Die Olive ist im Mittelmeergebiet, in Südafrika, Indien und Australien zu finden. Das Holz ist gelblich bis mittelrötlich und der Splint ist hellbraun. Charakteristisch für das Olivenholz ist sein welliger Faserverlauf und die engen, kaum sichtbaren Jahresringe. Es ist sehr hart und dicht und daher gut zu drehen und zu schnitzen.

Olive
 

Ovenkol(Guibaurtia ehie)

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Diese Holzart hat seine Heimat in Afrika und dort speziell Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Kamerun und Liberia. Die Farbe des Holzes variiert zwischen gelblichbraun bis olivbraun, das Splintholz ist weissgelblich. Das harte und dekorative Holz ist fest, schwer und ziemlich elastisch. Bei der Bearbeitung ist durch die hohe Dichte erhöhter Kraftaufwand nötig. Es lässt sich gut lackieren und ist witterungsfest. Verwendet wird es zum Beispiel für Außenanwendungen, für den exklusiven Innenausbau, als Parkett oder für die Bürstenfabrikation.

Ovenkol
 

Padouk (Pterocarpus soyauxii)

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Padouk wächst auf den Kontinenten Afrika und Asien, wobei es in Afrika weitaus häufiger zu finden ist. Padouk - auch Korallenholz genannt - hat eine hell- bis dunkelrote, auch oft dunkelbraunrote Farbe. Durch die leicht farbig gestreifte Struktur und den natürlichen Glanz wirkt das harte und feste Holz sehr dekorativ. Das Holz ist gut zu verarbeiten und eignet sich hervorragend als Fußboden- und Thekenholz oder für den Fahrzeugbau.

Padouk
 

Palisander [ostindisch] (Dalbergia latifolia)

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Den ostindischen Palisander findet man in Indien, Sri Lanka und Indonesien. Der Splint des ostindischen Palisanders ist gelblich und 4 cm bis 6 cm breit, das Kernholz ist dunkelbraun bis violett, von dunklen Adern fast regelmäßig gestreift. Durch Lichteinwirkung entsteht später ein Verlust an Farbtiefe. Palisander läßt sich gut trocknen und hat nur wenig Neigung zum Reißen und Werfen, jedoch sollte einer Luftrocknung der Vorzug gegeben werden. Auch ist das Holz hart und witterungsfest. Palisander ist ein hervorragendes Ausstattungsholz und Furnier für wertvolle Möbel und feinen Innenausbau.

Palisander [ostindisch]
 

Palisander [rio] (Dalbergia nigra)

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Der Rio Palisander wächst in Südamerika und zwar im vom östliches Brasilien bis Argentinien. Der Splint ist weiß und breit. Das Kernholz ist gelb-, schokoladen- bis violettbraun und dunkelrot, von beinahe schwarzen Zonen unregelmäßig gestreift. Der Palisander ist mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten, leicht zu drechseln und zu polieren. Das Holz läßt sich außerdem gut Verleimen und Lackieren. Rio-Palisander ist ein hervorragendes Ausstattungsholz und Furnier für wertvolle Möbel und feinen Innenausbau, Vertäfelungen, Parkett, Drechselarbeiten.

Palisander [rio]
 

Pappel

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Die Pappel ist ein schnellwachsender Laubbaum, dessen Holz weich und generell fäulnisgefährdet ist. Dennoch sind die Bretter aus Pappelholz zäh und relativ rißfest, weshalb Pappelholz als sog. Wirtschaftsholz für den Bau von Kisten, vor allem aber für die Herstellung von Streichhölzern eingesetzt wird. Als Bauholz kann das weiße, aber auch rötlich bis braune Pappelholz nicht verwendet werden - mit einer Ausnahme: Aus maschinell hergestellten Pappelspänen wird durch Verleimung und Pressung ein sehr widerstandsfähiges Bauholz hergestellt.

Pappel
 

Pau Rosa (Rhamnus zeyheri)

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Pau Rosa ist eine in Südostafrika und dort besonders in Mosambique heimische Holzart. Charkteristisch sind die lebhaften Streifen, die Farbe des Holzes varriert zwischen rosa und rotbraun mit durchschimmerndem gelb. Das Holz ist sehr dicht, hart, schwindet wenig und ist witterungsbeständig. Es lässt sich schwer bearbeiten, erhält aber beim Hobeln eine glatte Oberfläche. Verwendung findet es Furnierholz und Palisanderersatz.

Pau Rosa
 

Pernambuc (Caesalpiaechinata Lam.)

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Diese Holzart ist in Brasilien heimisch. Sie besitzt eine rotbraune bis tief gelbrote Holzfarbe, der Splint ist weissgelblich. Das Holz ist sehr hart, schwer, zäh und dicht. Es ist sehr schwer schneidbar und von ungewöhnlicher Bruchfestigkeit. Verwendet wird es zum Beispiel für Drechslerarbeiten, Pfeifenrohre, Griffe und Intarsien.

Pernambuc
 

Peroba Rosa (Aspidolsperma peroba)

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Diese Holzart ist in Brasilien heimisch. Sie besitzt eine rotbraune bis tief gelbrote Holzfarbe, der Splint ist weissgelblich. Das Holz ist sehr hart, schwer, zäh und dicht. Es ist sehr schwer schneidbar und von ungewöhnlicher Bruchfestigkeit. Verwendet wird es zum Beispiel für Drechslerarbeiten, Pfeifenrohre, Griffe und Intarsien.

Peroba Rosa
 

Pflaume

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Der Pflaumenbaum wächst in ganz Mitteleuropa und in Asien. Er wird bis 10 m hoch bei einem Stammdurchmesser bis 80 cm. Der Splint ist gelblich, das Kernholz rosabraun bis braunviolett. Generell gilt Pflaume als "rötliches" Holz. Das Holz ist hart, dicht und spröde und schwindet sehr stark; es läßt sich aber gut bearbeiten insbesondere auf der Drechselbank und für Holzbildhauerarbeiten. In der Holzwirtschaft hat der Pflaumenbaum keine besondere Bedeutung, wenn auch aus dem Holz gelegentlich edle Möbel-Einzelstücke gefertigt werden. Instrumentenbauer verwenden das Holz für spezielle, barocke Flöten. Insbesondere die Hersteller teurer Küchenmesser verwenden gerne für die Messergriffe Pflaumenholz.

Pflaume
 

Pinie (Pinus pinea)

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Die Pinie gehört zur Familie der Kiefern- und Tannengewächse. Sie ist einer der Charakterbäume des Mittelmeerraums und kommt hauptsächlich in Südfrankreich, Spanien, Portugal und Italien vor. Typisch ist die malerische, schirmförmige, flache oder wenig gewölbte Krone, sowie die sehr kontrastreiche dunkle Maserung auf hellem Holz. Das duftende Harz dient zur Herstellung von Terpentin. Pinienholz findet immer mehr Einzug in Wohnräume, wo es zumeist als edles Türholz, aber auch als Möbelholz verwendet wird.

Pinie
 

Pitch pine (Pinus caribea)

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Pitch pine ist ein besonders schweres Nadelholz, das hauptsächlich aus den USA stammt. Das oft sehr harzige Holz ist für Möbel und Fußböden geeignet. Die Tatsache, dass in Amerika viele Schultische aus Pitch pine hergestellt wurden, weist auf eine hohe Strapazierfähigkeit des Materials hin. Ebenfalls wird das Holz im schweren Konstruktionsbau und bei der Sperrholz-Herstellung verwendet. Pitch pine neigt beim Trocknen etwas zum Reißen. Es verbindet Härte, Steifigkeit und Stoßfestigkeit auf hervorragende Weise miteinander. Die Verarbeitung ist wegen des hohen Harzgehaltes nicht immer einfach. Die Schneiden der Werkzeuge verharzen leicht.

Pitch pine
 

Plantane (Platanus orientalis)

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Die Platane ist eine in Europa, Nordamerika und Kaukasus heimische Holzart. Der Stamm kann bis zu 50 m hoch werden und einen Durchmesser bis 3 m besitzen. Die Holzfarbe schwankt zwischen rötlichgrau und rötlichbraun mit einem gelblichweissen Splint. Das Holz weist eine starke Maserung auf und ist daher sehr dekorativ. stark gemasert, sehr dekorativ. Es ist ziemlich hart, zäh und schwer zu spalten. Es lässt sich gut bearbeiten und ist von geringer Dauerhaftigkeit. Verwendung findet es im Innenausbau, in der Wagnerei, für Fässer und Instrumente.

Plantane
 

Pockholz (Guaiacum guatemalense)

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Pockholz stammt aus Süd- und Mittelamerika und Westindien. Das schwarzbraun-gelblich gestreifte Holz mit dunkelgelbem Splint nimmt an der Luft eine tiefgrüne Farbe an. Da es sehr hart, spröde und schwer ist, lässt es sich zwar gut drehen, jedoch kaum hobeln, spalten oder leimen. Dafür ist es extrem widerstandsfähig gegen Abnutzung sowie Pilz- und Insektenbefall. Es ist sehr harzreich, trocknet äußerst langsam und schrumpft auch nach Jahren noch. Pockholz findet vor allem für mechanisch hoch beanspruchte Teile Verwendung, etwa als Sohle von Holzhobeln. Pockholzfurniere werden nicht angeboten.

Pockholz
 

Ponderosa Pine (Pinus ponderosa)

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Diese Kiefernart ist nach Nach Oregon Pine und Hemlock die wirtschaftlich wichtigste Holzart im westlichen Nordamerika. Der Splint ist gelblich-weiß und am Licht vergilbend. Das Kernholz ist deutlich abgesetzt, gelblich bis hell rötlich- oder orangebraun und am Licht nachdunkelnd. Ponderosa Pine ist, ähnlich der heimischen Kiefer, ein sehr vielseitig einsetzbares Holz. Es wird bevorzugt im Innenbereich eingesetzt: Möbelbau, Regalböden/bretter, Leisten, Profilware, Türrahmen, dekorative Elemente, Treppenwangen, für allgemeine Tischler- und Zimmerarbeiten, als Verpackungsmaterial und für Blindhölzer. Im Außenbau eignet sich das Holz nach entsprechende Schutzmaßnahmen für den Rahmenbau (Fenster, Türen).

Ponderosa Pine
 

Quitte (Cydonia)

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Die Quitte ist in Mitteleuropa, Kleinasien und Indien heimisch. Das Holz besitzt eine leich gelbliche bis rötlich schimmernde Farbe. Es ist sehr hart, elastisch, zäh und dicht. Quittenholz lässt sich gut drechseln. Außer für Drechslerarbeiten wird es noch für Pfeifenrohre, Griffe und Intarsien verwendet.

Quitte
 

Ramin

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Ramin ist eine südostasiatische Laubholzart. Sie besitzt einen gelblichen Splint und einen gelblich bis hellbraunen Kern. Das Holz dunkelt leicht nach, ist mäßig hart und ziemlich fest. Ramin ist nicht witterungsfest und anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Für Außenverkleidungen ist das Holz daher ungeeignet. Dafür ist Ramin gut zu bearbeiten und auch die Oberflächenbehandlung ist gut. Aus Ramin werden Profilbretter für den Innenausbau oder Furniere hergestellt. Zudem ist es ein wichtiges Leistenholz und fungiert mitunter als Eicheersatz. Für das Holz sind im südostasiatischen Raum eine ganze Reihe weiterer lokaler Bezeichnungen im Gebrauch, von denen aber im internationalen Handel eigentlich nur noch der Handelsname Melawis in Malaya häufiger verwendet wird.

Ramin
 

Red Alder (Alnus rubra)

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Red Alder ist an der amerikanischen Westküste kommerziell das häufigste im Handel erhältliche Laubholz. Frisch geschnitten ist das Holz meist weiß. Unter Lichteinwirkung dunkelt es aber hellbraun mit gelber oder rötlicher Tönung nach. Kernholz ist nur bei älteren Bäumen ausgebildet, ohne sichtbare Grenze zwischen Splint und Kern. Das Holz ist ziemlich geradfaserig mit gleichmäßiger Struktur. Red Alder lässt sich gut maschinell bearbeiten und ausgezeichnet drechseln und polieren. Es wird daher gerne für Drechsel- und Schnitzarbeiten verwenden. Aber auch Möbel, Küchengeräte, Küchenschränke und Türen lassen sich aus Red Alder hervorragend herstellen.

Red Alder
 

Red Elm (Ulmus rubra)

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Dieser Laubbaum aus der Familie der Ulmen ist im Osten und Mittleren Westen der USA beheimatet. Red Elm hat einen grauweißen bis hellbraunen schmalen Splint. Das Kernholz ist rotbraun bis dunkelbraun. Das mäßig schwere, harte und steife Holz ist recht leicht zu bearbeiten. Es läßt sich gut nageln, schrauben und verleimen. Wegen des schrägen Faserverlaufs ist das Holz jedoch schwer zu spalten. Beim Schleifen, Beizen und Polieren ergibt sich eine gute Oberfläche. Red Elm verwendet man für Möbel, Wandschränke, Fußböden, Innenausbau, Vertäfelungen und Särge.

Red Elm
 

Red Oak (amerikanische Eiche)

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Zur Familie der Roteichen gehören verschiedene wichtige Handelsarten einschließlich der Amerikanischen Roteiche, der Südlichen Roteiche, der Schwarz-Eiche, Shumard Eiche, Cherrybark Eiche, Scharlacheiche, Nageleiche und Nuttaleiche. Eiche ist die beliebteste Laubholzart, denn ihre ausgeprägten Zeichnungen stechen sofort ins Auge und heben sich von anderen Holzarten ab. Eichenholz ist sehr hart und robust, lässt sich einfach schleifen und drechseln und besitzt erstklassige Biegeeigenschaften. Das Splintholz von Red Oak ist zartweiß, das Kernholz hingegen variiert von hellrosa bis dunkelrot-braun.

Red Oak
 

Redwood (Sequoia sempervirens)

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Das sehr leichte Nadelholz ist in einer nur kleinen Region der nordamerikanischen Westküste verbreitet, wo es einmal in großen Mengen vorkam. Die Bäume werden ungewöhnlich groß mit einem Durchmesser bis 7 m und einer Länge von bis zu 70 m. Der Splint ist weiß bis gelblich grau, das Kernholz (trocken) zunächst rötlich mit leicht violetter Tönung, nach längerer Belichtung rötlich braun und matt glänzend. Das Holz wird im Innenausbau für Akustik-, Wand- und Deckenbekleidungen, Raumteiler, Leisten und Rahmenwerk verwendet. Wegen der guten Witterungsfestigkeit wird es auch im Außenbau für Fassaden, Wand-, Balkon- und Garagentor-Verkleidungen, Windfedern, Dachunterschläge, Stirnbretter, Fensterläden, Pergolen und in Feuchträumen, wie in Schwimmhallen oder Badezimmern eingesetzt.

Redwood
 

Robinie (Robinia pseudoacacia)

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In den südöstlichen USA beheimateter Laubbaum mit hervorragenden technischen Eigenschaften, einer hohen natürlichen Dauerhaftigkeit und einem oft dekorativen Aussehen. Das Holz im frischen Zustand gelblicholiv bis hellbraun, unter Lichteinfluß nachdunkelnd zu goldbraun oder hell lederbraun. Es ist schwer und hart mit entsprechend guten Festigkeitswerten, die deutlich über denen der Eiche liegen. Im Außenbereich eignet es sich allgemein als Konstruktionsholz (bei größeren Abmessungen verleimt) im Garten- und Landschaftsbau sowie für Fahrzeugaufbauten, Türen und Fenster, Tore, Zäune. Im Innenbereich kann es fürTreppen, Parkett sowie Klein- und Sitzmöbel eingesetzt werden.

Robinie
 

Rosenholz (Dalbergia variabilis)

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Rosenholz ist in Brasilien und östliches Südamerika heimisch. Die Holzfarbe ist gelblichrosa mit unregelmäßigen roten Streifen, der glänzende Splint ist weisslichgelb. Das sehr harte Holz ist dicht und spröde, leicht und glatt spaltbar, gut zu drehen und messerbar, aber sehr schwer zu bearbeiten. Es ist gut zu polieren aber schlecht zu verleimen. Verwendet wird es für Luxusartikel, Furnier, Klavierbau und kostbare Möbel. Es wird als teuerstes und schönstes Holz bezeichnet.

Rosenholz
 

Rüster (Ulmus)

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Rüster findet man in Europa bis Südskandinavien, sowie in den USA und Kanada. Rüster ist eine Ulmenart, deren Splint schmal und grau ist. Das Kernholz ist grau bis rotbraun, an der Kern-Splint Grenze sind gelegentlich Farbstreifen. Leider ist Rüster nicht witterungsfest und hat eine starke Neigung zum reißen und verwerfen. Auch ist das Holz anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Verwendet wird Rüster als Ausstattungs- und Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innenausbau und für Sitzmöbel.

Rüster
 

Sapeli (Entandrophragma cylindricum)

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Sapeli ist eine exotische, aber keineswegs seltene Holzart. Das Holz ist über ganz Westafrika bis hin zu Zentralafrika verbreitet. Anfangs rosarot, dunkelt Sapeli im Laufe der Zeit in ein sattes Rotbraun über. Als besonders exklusiv gilt die Wuchsform, bei der kleine Kränze und Verwirbelungen die schlichten Flächen des Holzes umschließen. Sapeli ist ein hartes, leicht zu verarbeitendes Holz, das im Möbel-, Türen-, Paneel- und Parkettbereich zum Einsatz kommt.

Sapeli
 

Sassafras (Sassafras albidum)

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Dieser Laubbaum hat seine Heimat im Osten der USA. Das Kernholz von Sassafras ist blaßbraun bis orangebraun, ähnlich Esche oder Kastanie. Der schmale Splint ist gelblich weiß. Das Holz ist leicht zu bearbeiten und nimmt Anstriche gut an. Es lässt sich gut verleimen und hält Schrauben besser als Nägel. Vor dem Nageln kann Vorbohren erforderlich sein. Da das Holz zum Reißen neigt, sowie zu leichter Verformung bei der Verarbeitung, erfordert die Trocknung große Sorgfalt. Das Holz mit mittleren Festigkeitswerten wird für Möbel, Tischlerarbeiten, Fenster, Türen, Türrahmen oder Küchenschränke verwendet.

Sassafras
 

Satiné (Brosimum angustifoliumi)

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Diese Holzart ist im tropischen Südamerika und im Amazonasgebiet heimisch. Der Baumstamm kann bis 35 m hoch werden und einen Durchmesser bis 0.8 m besitzen. Die Farbe des Holzes ist unregelmässig purpurot und gelbrot gestreift, das Splintholz gelblich. Das harte Holz ist fest und schwer. Es lässt sich gut bearbeiten, drechseln, messern und schälen. Gehobelte Flächen werden sehr glatt und glänzend. Satiné lässt sich gut leimen, lackieren und polieren. Das Holz schwindet mässig, ist dauerhaft und beständig. Es wird verwendet im Innenausbau, in der Möbelfabrikation, Luxusgegenstände, Intarsien und in der Furnierindustrie.

Satiné
 

Schlangenholz (Piratinera guianensis)

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Das Schlangenholz ist in Südamerika und speziell in Nordbrasilien heimisch. Die Farbe des Holzes ist satt rotbraun mit dunklen Flecken. Das Splintholz ist gelblichweiss. Das sehr harte und schwere Holz ist leicht zu spalten aber nur unter erhöhtem Druck zu bearbeiten. Es schwindet mäßig und lässt sich gut polieren. Das Schlangenholz ist eines der teuersten Hölzer und wird beispielsweise für Schirm- und Stockgriffe, Knöpfe, Violinenbögen und für Luxusgegenstände verwendet.

Schlangenholz
 

Sen (Harigiri) (Kalopanax pictus)

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Laubholz, das in den nicht-tropischen Wäldern Ostasiens beheimatet ist. Aufgrund seines hellen und strukturreichen Holzbildes wird es als dekoratives Furnier oder Vollholz wie Esche, Rüster oder helle Eiche verwendet. Der Splint ist fast weiß bis milchfarben. Das Kernholz ist hell gelblich-grau bis blaß bräunlich und mit mattem Glanz. Eine Verwendung des Vollholzes in Bereichen mit starker Belastung oder Verschleiß ist vor allem wegen der geringen Druck- und Biegefestigkeit zu vermeiden. Verwendung findet Senholz für großflächige Vertäfelungen, Paneele und für kleinere Flächen bei Möbeln.

Sen (Harigiri)
 

Sipo (Entandophragma Utile), auch Sipo-Mahagoni genannt

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Sipo ist ein afrikanisches Laubholz. Das Splintholz ist hellgrau bis rot, das Kernholz bräunlich nachdunkelnd. Das Holz ist sehr hart und mit geringer Festigkeit, witterungsbeständig, gut zu bearbeiten und beständig gegen Insekten und Pilze. Verwendet wird Sipo-Holz vor allem für Fenster- und Bootsbau, weil das Quell- und Schwindverhalten längs und quer zu den Jahresringen gleichmäßig verläuft. Mit einem Wort: Sipo "verzieht" sich nicht.

Sipo
 

Sitka (Picea sitchensis)

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Fichtenart, die an der Westküste von Nordamerika beheimatet ist. Der Splint ist gelblichweiß bis weißlichgrau. Kernholz ist schwach hellbraun bis rosabraun, leicht nachdunkelnd und darum im Gegensatz zu einheimischer Fichte vom Splint noch unterscheidbar. Sitka wird im Innenausbau als Vollholz für Wand und Deckenverkleidungen, einschließlich Saunaräumen sowie für leichte Rahmenkonstruktionen, Leisten und Bekleidungen, im Musikinstrumentenbau für Orgeln und Resonanzböden verwendet. Als Messerfurnier findet das Holz hauptsächlich für laminierte Teile besonders leichter, tragfähiger Konstruktionen Verwendung.

Sitka
 

Soft Maple (Acer rubrum, A. saccharinum)

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Diese Ahornart ist im ganzen Osten der USA und in geringerem Maße an der Westküste verbreitet. Das Holz von Soft Maple ist in vieler Hinsicht sehr ähnlich dem von Hard Maple. Infolge seiner weiten Verbreitung ist es örtlichen Farbschwankungen unterlegen. Allgemein ist das Splintholz jedoch gräulich weiß, manchmal mit dunkleren Markflecken. Das Kernholz variiert von hell bis dunkel rötlich braun. Soft Maple lässt sich maschinell gut bearbeiten und ergibt gebeizt und poliert eine ausgezeichnete Oberfläche. Zu nageln, schrauben und verleimen ist das Holz befriedigend. Verwendung findet Soft Maple für Möbel, Vertäfelungen, Innenausbau, Küchenschränke, Leisten, Türen oder Drechslerarbeiten. Oft wird das Holz als Austauschholz für Hard Maple verwendet oder gebeizt, damit es anderen Holzarten ähnelt wie beispielsweise Cherry. Die physikalischen und Bearbeitungseigenschaften machen auch einen Austausch mit Buche möglich.

Soft Maple
 

Stechpalme (Ilex opaca)

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Die Stechpalme hat ihre Heimat in Mittel- Süd- und Westeuropa, in Kleinasien und in Nordpersien. In unseren Breitengraden findet man die Stechpalme in den Alpen, dem Schwarzwald und den Vogesen. Das Holz ist fast weiss mit grünlichem Ton. Splint und Kern sind nicht zu unterscheiden. Es ist hart, sehr dicht, feinfaserig und zäh, schwindet stark und wirft sich. Es lässt sich schwer spalten, normal und glatt hobeln, sehr gut drehen, beizen und polieren, lässt sich nicht schälen, gibt aber schöne Messerfurniere. Verwendung findet es für Drechsel- und Einlegearbeiten, Instrumente und Gebrauchsartikel, Werkzeugstiele und Spazierstöcke. Gebeizt wird es als Ebenholz Imitation verwendet.

Stechpalme
 

Sucupira (Bowdichia virgilioides)

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Diese Ahornart ist im ganzen Osten der USA und in geringerem Maße an der Westküste verbreitet. Das Holz von Soft Maple ist in vieler Hinsicht sehr ähnlich dem von Hard Maple. Infolge seiner weiten Verbreitung ist es örtlichen Farbschwankungen unterlegen. Allgemein ist das Splintholz jedoch gräulich weiß, manchmal mit dunkleren Markflecken. Das Kernholz variiert von hell bis dunkel rötlich braun. Soft Maple lässt sich maschinell gut bearbeiten und ergibt gebeizt und poliert eine ausgezeichnete Oberfläche. Zu nageln, schrauben und verleimen ist das Holz befriedigend. Verwendung findet Soft Maple für Möbel, Vertäfelungen, Innenausbau, Küchenschränke, Leisten, Türen oder Drechslerarbeiten. Oft wird das Holz als Austauschholz für Hard Maple verwendet oder gebeizt, damit es anderen Holzarten ähnelt wie beispielsweise Cherry. Die physikalischen und Bearbeitungseigenschaften machen auch einen Austausch mit Buche möglich.

Sucupira
 

Sycamore (Platanus occidentalis)

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Dieser Laubbaum ist im ganzen Osten der USA verbreitet. Der Splint von Sycamore ist weiß bis hellgelb, während das Kernholz hell- bis dunkelbraun ist. Das Holz hat ähnliche Merkmale wie die europäische Platane und ergibt schöne Kontraste mit anderen Hölzern. Sycamore läßt sich gut maschinell bearbeiten, benötigt aber schnelllaufende Messer, um Ausreißen zu vermeiden. Das Holz ist gut zu verleimen und gebeizt sowie mit Vorsicht poliert ergibt es eine ausgezeichnete Oberfläche. Bezüglich Gewicht, Härte und Steifigkeit zeigt Sycamore mittlere Werte. Verwendung findet das Holz für Möbel, Möbelteile, Tischlerarbeiten, Vertäfelungen, Fußböden, Küchenartikel oder Funierpaneele.

Sycamore
 

Tatajuba (Bagassa guianensis)

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Natürliches Verbreitungsgebiet des Tatajuba ist das Amazonasbecken in Südamerika. Farbe und Eigenschaften ähneln den afrikanischen Holzarten Iroko und Bilinga. Tatajuba hat, wie diese Hölzer, im frischen Zustand zunächst eine gelbbraune Farbe, die rasch am Licht in ein beständiges Rotbraun nachdunkelt. Die Struktur des Holzes ist homogen und dicht. Das Holz hat trotz seiner erhöhten Dichte ein geringes Schwindmaß. Die Härte ist analog der Dichte hoch, etwas über der von Eiche. Tatajuba ist witterungsfest und wird je nach Autor in Dauerhaftigkeitsklasse 1 bzw. 2 eingestuft. Verwendung findet es im Garten- und Landschaftsbau zum Beispiel für Parkbänke oder schwere Gartenmöbel. Auch Treppen innen wie außen, Bootsbau und Werkzeugstiele zählen zu seinen Einsatzgebieten.

Tatajuba
 

Tanne (Abies alba Mill.)

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Die Tanne ist ein Baum Mittel- und Südeuropas. Seine Bedeutung ist deutlich geringer, als die der verwandten Fichte. Der Baum hat meist nur in seiner Anbauregion (z.B. im Schwarzwald) eine gewisse Bedeutung, wird aber auch da oft unter andere Hölzer wie Fichte oder Hemlock gemischt. Das Schnittholz wird in Tischlereien und im geringem Maß auch im Möbelbau eingesetzt. Das Holz ist cremigweiß bis hellbraun und entspricht dem der Fichte, glänzt aber weniger. Tannenholz trocknet leicht und gut, hat aber nur geringe Festigkeit und ist manchmal etwas spröde. Es ist gut zu bearbeiten, verlangt dabei aber gut geschärfte Werkzeuge. Tanne ist nicht pilzbeständig und läßt sich nur unvollkommen imprägnieren.

Teak
 

Teak (Tectona grandis)

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Teak kommt auf dem Südasiatisches Festland, von Indien bis Indochina und Java vor. Das Kernholz ist gelb, später hell bis dunkelbraun, durch schwarze Adern lebhaft gestreift. Die Frühholzporen sind deutlich gezeichnet. Teakholz wird vor allem für Terrassen- und Schiffsdeckmöbel verwendet. Teakholz ist witterungsbeständig und zum ganzjährigen Verbleib im Freien hervorragend geeignet. Aufgrund des Gehalts an öligen Inhaltsstoffen kann Teak unbehandelt bleiben und erhält dann die bekannte silbergraue Patina. Teak läßt sich bevorzugt mit hartmetallbestückten Werkzeugen gut sägen, hobeln, fräsen, ebenso gut schleifen und drechseln.

Teak
 

Vogelaugenahorn (Acer saccharum)

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Der Vogelaugenahorn ist als "geaugte" Maser-Variante des nordamerikanischen Zuckerahorns im Nordosten Amerikas verbreitet. Überwiegend helles, feinporiges Holz, auf dem sogenannte Vogelaugen mit ca. 3-5 mm Durchmesser auftreten. Das Holz eignet sich sowohl für den Innenausbau, als auch für Verzierungen und Ausschmückungen im Wohnmöbelbereich.

Vogelaugenahorn
 

Weissbuche (Carpinus betulus)

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Die Weissbuche ist von Mitteleuropa bis in den Iran heimisch. Die Farbe des Holzes ist fast weiss mit einem Stich ins Graue. Die feinen Poren sind kaum sichtbar und die Jahrringe sind nicht erkennbar. Das sehr harte Holz ist dicht, elastisch, und zäh. Es ist schwer zu bearbeiten und zu spalten, aber gut zu drehen. Weissbuche schwindet stark und ist nur im Trockenen dauerhaft. Verwendung findet es für Furniere, als Drechslerholz, im Werkzeugbau und für Schirmstöcke.

Weissbuche
 

Weissdorn (Carategus monogyma)

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Der Weissdon ist in Europa, Nordafrika, östliche USA und Westasien heimisch. Das Holz ist gelblich-rötlichweiss, wobei das Splintholz nicht zu unterscheiden ist. Poren und Markstrahlen sind kaum erkennbar. Das Holz ist sehr hart, zäh, witterungsfest und schwer zu spalten. Es neigt zum reissen, schwindet stark, und schwer zu trocknen. Es lässt sich gut schnitzen und drechseln. Es wird für kleine Gebrauchsgegenstände und Werkzeuggriffe verwendet.

Weissdorn
 

Wenge (Millettia laurentii)

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Die Wenge findet man in Westafrika, von Kamerun bis Kongo. Der Splint ist ca. 2 cm bis 5 cm schmal und grauweiß. Das Kernholz ist scharf begrenzt, frisch hell und wird später kaffeebraun. Ohne besondere Schwierigkeiten ist das Holz gut bearbeitbar, zu drechseln und zu schnitzen, jedoch ist zum Sägen ein erhöhter Kraftaufwand erforderlich. Wenge ist ein gutes Konstruktionsholz im Innen- und Außenbereich, das auch für maßhaltiges Rahmenwerk, Parkett und Furniere im Innenausbau geeignet ist.

Wenge
 

Western Red Cedar (Thuja plicata)

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Das Verbreitungsgebiet des auch als Lebensbaum bekannten Baumes ist das westliche Nordamerika von Alaska bis Kalifornien und ostwärts bis Montana. Er kann bis zu 50 Meter hoch werden. Western Red Cedar ist deshalb so interessant, weil es dauerhaft ist und zugleich in größeren Mengen zur Verfügung steht. Da es aber sehr leicht ist, kann es nur dort eingesetzt werden, wo es auf Tragfähigkeit nicht so sehr ankommt. Ein Holz für den Garten, für Fassadenverkleidungen und Dachschindeln. Dünne Bretter aus Western Red Cedar trocknen gut, bei stärkeren Durchmessern kann es zu Schwierigkeiten kommen, weil das Holz zu Zelleinbrüchen neigt. Das Holz ist stabil, weich und deshalb leicht zu bearbeiten. Es nimmt eine schöne Oberfläche an. Bestimmte eigene Inhaltsstoffe machen es dauerhaft.

Wenge
 

White Oak (Weißeiche)

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Die Weißeiche kennzeichnet sich durch ihre feine Faser und grau-braune Färbung. Zur Gruppe der Weißeichen gehören die Sumpfeiche, Kastanieneiche, Zwergeiche, Quercus macrocarpa, Quercus lyrata und Quercus stellata. Die Weißeiche, wie andere Eichenarten auch, findet bei den Verbrauchern und der holzverarbeitenden Industrie großen Anklang. Ob Fußböden oder Möbel, das Eichenholz findet überall Anwendung, was nicht nur auf seine harte und robuste Struktur, sondern auch auf die hohe Biegschlagfestigkeit und die interessanten Fasermuster zurückzuführen ist.

White Oak
 

Willow (Salix spp.)

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Die Heimat dieses Laubaumes ist der Osten der USA. Je nach Wuchsbedingungen ist der Splint verschieden breit und hell creme-braun. Das Kernholz sticht dagegen blass rötlich bis graubraun ab. Willow ist maschinell und mit der Hand leicht zu bearbeiten. Allerdings ist bei schrägem Faserverlauf Vorsicht geboten, um eine wollige Oberfläche zu vermeiden. Das Holz lässt sich gut nageln und schrauben sowie ausgezeichnet verleimen. Geschliffen und poliert ergibt es eine sehr gute Oberfläche. Verwendung findet Willow für Möbel, Tischlerarbeiten, Leisten, Vertäfelungen, Türen, Küchenartikel oder Spielzeug.

Willow
 

Yellow Birch (Betula alleghaniensis)

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Die amerikanische Birke findet man hauptsächlich im Osten der USA, besonders im Norden und in den Großen Seen-Staaten. Yellow Birch hat weißes Splintholz und hell-rotbraunes Kernholz. Das schwere, harte und feste Holz läßt sich ziemlich leicht bearbeiten und mit Sorgfalt gut verleimen. Beizen und Politur nimmt es gut an und läßt sich zufriedenstellend nageln und schrauben. Es sollte jedoch vorgebohrt werden. Yellow Birch trocknet ziemlich langsam mit wenig Schäden, hat aber eine mittelgroße Schwindung, so dass es anfällig für Verformung in der Verarbeitung ist. Verwendet wird das Holz für Möbel, Innenausbau, Vertäfelungen, Türen, Fußböden und Drechslerarbeiten.

Yellow Birch
 

Zebrano (Micorberlinia brazzavillensis)

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Zebrano ist einzig in Ländern der Äquatorialzone Westafrikas beheimatet und zählt zu den luxuriösesten und dekorativsten Hölzern Afrikas. Mit seiner gelblichen/hellgrauen bis gelben Farbe und den scharf abgesetzten graubraunen bis dunkelbraunen Streifen setzt es Trends und Akzente. Zebrano ist pilz,- insekten- und witterungsfest und leicht zu verarbeiten. So findet sich Zebrano-Holz in exklusiven Automobilen und als edle Oberfläche hochwertiger Möbel.

Zebrano
 

Zeder (Cedrus atlantica)

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Die Zeder ist dem Namen nach vielen Menschen bekannt, denn insbesondere die "Zedern des Libanon" werden vielfach in der Bibel erwähnt. Heute gibt es im Libanon nur noch wenige Zedern, größere Bestände jedoch in Nordafrika. Die Bäume werden bis 40 m hoch bei einem Durchmesser bis 1,5 m. Das Holz ist wohlriechend und harzreich und gleichzeitig resistent gegen Pilze und sehr witterungsbeständig, weshalb es sich gut im Außenbereich einsetzen läßt - etwa für Gartenmöbel oder zur Beplankung von Terrassen. Eine Behandlung mit Holzschutzmitteln ist nicht erforderlich. Das hellbraune bis rötlich braune Holz wird auch zur Parkettherstellung verwendet.

Zeder
 

Zitronenholz (Fagara flava)

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Zitronenholz ist in Ostindien heimisch. Die Holzfarbe ist gelb mit gelegentlichen dunklen Streifen, das Splintholz ist hellgelb. Das dichte Holz ist sehr hart, schwer, geradefaserig und beständig. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, messern, schnitzen, gut leimen und lackieren. Bei der Verarbeitung treten Schleimhauterkrankungen, Kopfschmerzen und Hautreizungen auf. Verwendung findet Zitronenholz in der Möbel- und Furnierindustrie und der Bürstenfabrikation. Auch Bilderrahmen und Drechslerarbeiten werden aus dem Holz hergestellt.

Zitronenholz
 

Zypresse (Cupressus lawsoniana)

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Es gibt im Mittelmeer und in Nordamerika heimische Arten von Zypressen. Das Holz ist gelblichbraun bis rötlich, der Splint gelblichweiss. Trotz fehlender Harzkanälen ist das Holz sehr harzhaltig und es sind größere Harzausscheidungen möglich. Das feinfaserige Holz ist weich, mäßig schwindend und ist witterungsbeständig. Es ist gut zu Bearbeiten und für Hochglanzpolituren geeignet. Die bei der Bearbeitung frei werdenden Düfte der ätherischen Öle können zu Erkrankungen führen. Das Tragen von Schutzmasken ist erforderlich. Verwendung findet Zypressenholz im Brücken- und Bootsbau, für Eisenbahnschwellen, im Möbelbau, in der Zündholzfabrikation, im Gitarrenbau und im Orgelbau.

Zypresse
 


       


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